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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Entscheidung im Juli erwartet

25.04.2019

Winkelsett Der Windpark in Spradau soll wachsen. Das wollen die Bürgerwind Winkelsett GmbH & Co. KG und die Zweite Spradau Wind GmbH & Co. KG erreichen. Zu den sieben vorhandenen Anlagen sollen sechs weitere hinzukommen. Doch das Vorhaben ist wegen seiner „Nebenwirkungen“ – insbesondere auf die Natur und die Belange von Anwohnern – umstritten. Aktuell wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Einen Monat lang waren die Antragsunterlagen öffentlich ausgelegt. Bis dato, so hieß es am Mittwoch aus dem Kreishaus in Wildeshausen, liege eine Einwendung vor.

Worum es geht: Mit der 16. Änderung des Flächennutzungsplanes hatte der Samtgemeinderat Harpstedt 2016 zusätzliche Potenzialflächen für die Windenergie in einer Gesamtgröße von 570 Hektar ausgewiesen. Darin enthalten: 52 Hektar zur Erweiterung des Windparks im Ortsteil Spradau der Gemeinde Winkelsett.

Auf dieser Fläche wollen die beiden Wind-Gesellschaften vier Anlagen des Typs Enercon E-115 mit einer Gesamthöhe von 206,93 Metern und zwei Anlagen des Typs Enercon E-82 mit 179,38 Metern Gesamthöhe bauen. Zum Vergleich: Die bereits bestehenden Anlagen hätten jeweils eine Gesamthöhe von etwa 149 Meter, erläuterte Torsten Stuhr, stellvertretender Leiter des Bauordnungsamtes im Kreishaus in Wildeshausen.

In einem ersten Anlauf hatte der Kreis 2016 ein Genehmigungsverfahren für die sechs Anlagen durchgeführt – mit allgemeiner Vorprüfung, aber ohne Umweltverträglichkeitsprüfung. Am 27. Dezember 2016 erteilte der Kreis eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung.

Doch dagegen legten Anwohner Widerspruch ein, unter anderem mit Hinweis auf die fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung, wie Stuhr ausführte. Über den Widerspruch, der für das Projekt aufschiebende Wirkung hat, ist bislang nicht entschieden. Folge: In Spradau passierte erst mal gar nichts.

Vor diesem Hintergrund beantragten die Wind-Gesellschaften, die Umweltverträglichkeitsprüfung samt Öffentlichkeitsbeteiligung nachzuholen – „aus Rechtssicherheitsgründen“, wie es hieß.

Die öffentliche Auslegung der Unterlagen (Öffentlichkeitsbeteiligung) fand vom 25. März bis zu diesem Donnerstag, 25. April, statt, und zwar sowohl im Kreishaus in Wildeshausen als auch im Amtshof in Harpstedt. Allerdings können Einwendungen gegen das Vorhaben noch bis zum 23. Mai geltend gemacht werden.

Der nächste Termin spielt sich dann im Kreishaus in Wildeshausen ab: Für den 26. Juni, 14 Uhr, hat der Landkreis die so genannte Erörterung angesetzt. Dann kommen die Einwender zu Wort.

„Etwa vier Wochen später“ sei dann mit der Entscheidung des Landkreises zu rechnen, ob und unter welchen Bedingungen die sechs Anlagen gebaut werden können, schätzt Torsten Stuhr.

Im Kreishaus wird davon ausgegangen, dass die Inbetriebnahme der Windräder im Jahr 2020 erfolgt.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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