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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

RÄUMARBEITEN: Winter führt Bauhof nicht aufs Glatteis

25.01.2007

Heiko Geyer ist Leiter des Bauhofs in Großenkneten. Der 54-Jährige und seine elf Mitarbeiter sind für den Winter gut gerüstet.

Von Matthias Eichler

Frage: Können Sie die Skatkarten wieder in die Schublade legen, Herr Geyer?

Geyer: (lacht) So langsam wird’s Zeit!

Frage: Der Winter hat schließlich lange auf sich warten lassen – und hat doch noch Einzug gehalten. Hatten Sie auf dem Bauhof große Langeweile?

Geyer: Die kommt bei uns nie auf. Es gibt immer etwas zu tun. Und durch den Sturm in der vergangenen Woche mussten wir einige Bäume und Sträucher mehr schneiden als sonst.

Frage: Also hat Ihnen „Kyrill“ die milde Winterruhe so richtig verhagelt?

Geyer: (lacht) Das kann man so sagen.

Frage: Wie hat sich der Bauhof auf den drohenden Wintereinbruch vorbereitet?

Geyer: Eigentlich so wie in jedem Jahr. Das Streusalz wurde eingelagert und die Fahrzeuge einsatzbereit gemacht. Wir sind gut gerüstet Der Winter kann ruhig kommen!

Frage: Wann kommen Sie zum Einsatz?

Geyer: Das geht schon um sechs Uhr morgens los. Wir haben einen bestimmten Punkt, den wir immer zuerst anfahren. Wenn’s da richtig glatt ist, rücken wir mit elf Mann aus und der Eisglätte auf die Pelle.

Frage: Wie lange ist die Truppe dann in der Regel unterwegs?

Geyer: Das kann manchmal den ganzen Tag dauern. Je nachdem, ob es zwischendurch wieder taut oder sich neue Eisglätte bildet. Aber in 75 Prozent der Fälle sind wir mittags fertig und kümmern uns wieder um den Baumbeschnitt. Wenn es kälter wird als Minus sieben Grad, können wir mit unserem Salz sowieso nichts mehr ausrichten, weil es dann nichts mehr bewirkt.

Frage: Hat es in der Vergangenheit ganz besondere Einsätze gegeben?

Geyer: Die große Schneekatastrophe im Februar 1979 war schon etwas Besonderes. Da war ich zwar noch nicht beim Bauhof tätig, aber wir haben Mitarbeiter, die es miterlebt haben und davon berichten können.

Frage: Die Kollegen lachen wahrscheinlich über den derzeitigen Winter . . .

Geyer: . . . das tun sie. ,So etwas haben wir früher vor dem Frühstück erledigt’, sagen sie oft. Das heute sei doch alles Spielkram.

Frage: Verlassen Sie sich bei Ihren Planungen eigentlich auf die Wettervorhersagen?

Geyer: Die Jungs liegen ziemlich oft ziemlich gut. Aber hundertprozentig verlassen wir uns nicht auf die Vorhersagen. Außerdem: Ich habe schon ziemlich viel Erfahrung gesammelt und kenne mich mit dem Winterwetter eigentlich bestens aus. Ich bin schon seit 1989 bei der Gemeinde Großenkneten angestellt und habe so manchen Winter mitgemacht.

Frage: Greifen Sie selbst auch zu Schaufel und Schneebesen?

Geyer: Wenn alle Fahrzeuge draußen sind, beginne ich meine Tour. Zu meinen Einsatzgebieten gehören das Rathaus, die Feuerwehr und die Altenheime.

Frage: Und wer muss bei Ihnen zu Hause den Schnee schippen – etwa Ihre Frau?

Geyer: (lacht) Nein, das mach’ ich natürlich selbst!

30 Tonnen Salz

sind eingelagert

Im Lager des Bauhofes sind etliche Säcke mit Streusalz aufgeschichtet: 30 Tonnen stehen für die Befüllung der Streufahrzeuge zur Verfügung.

In der Gemeinde Großenkneten sind bis zu 140 Kilometer Straßen sowie Fuß- und Gehwege zu streuen.

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Maximal dürfen 20 Gramm Salz pro Quadratmeter ausgestreut werden. Der Bauhof trägt zwischen fünf und zehn Gramm auf.

Gestreut wird mit einer Geschwindigkeit von höchstens 25 Stundenkilometern.

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