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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Warum machen Camper hier gern Station?

24.06.2015

Wildeshausen Eigentlich war der Aufenthalt in Wildeshausen gar nicht geplant: „Wir haben uns verfahren!“, gibt Harm Biek zu. Der Niederländer war mit seiner Frau Cecilia unterwegs nach Sulingen, als deren Navigationsgerät sie auf mysteriöse Weise fast bis nach Leer führte.

Als die beiden wieder auf dem richtigen Weg, aber dafür müde von der Fahrt waren, machten sie am Dienstag erst einmal einen Zwischenstopp auf dem Wohnmobil-Stellplatz in der Krandelstraße in Wildeshausen. „Das ist hier eine schöne Gegend, und auf diesem Parkplatz kann man eine tolle Zeit verbringen“, bereut der Groninger den Umweg nicht.

Es herrscht reger Betrieb auf den Stellplätzen am Dienstagmittag. Bunte Nummernschilder deuten auf die Herkunft der Urlauber hin: Niederländer, Finnen, Schweden, Norweger – der Campingplatz ist international. Einige kommen, andere machen sich wieder auf den Weg.

Holger Traut ist auf der Durchreise nach Hagen. Lange Jahre hat er in Wildeshausen gewohnt. Heute lebt er im Ruhrgebiet. „Seit Montagabend bin ich durchgefahren – auf dem Rückweg vom Urlaub in der norwegischen Stadt Stavanger. In der alten Heimat Wildeshausen habe ich eine kleine Schlafpause eingelegt.“

André Smeulders freut sich bereits auf die frische Seeluft. Der 53-Jährige kommt aus Eindhoven (Niederlande) und macht auf seiner Reise zur Ostsee Station in Wildeshausen. „Ich bin das erste Mal hier, aber würde gerne wiederkommen. Vielleicht ja schon auf dem Rückweg. Das ist wirklich ein schöner Wohnmobil-Platz und man lernt sofort viele nette Menschen kennen.“

Die Kinder hat Smeulders, im Hauptberuf Fernfahrer, zu Hause gelassen; seine Frau putzt gerade den Innenraum im Wohnmobil. „Ein ruhiger Urlaub mit meiner Frau – was will man mehr!“

Zum Ehepaar Biek haben sich in der Zwischenzeit die Oberhauser Ralf und Ying Piwosz gesellt. Sie fachsimpeln über den Fernsehempfang der Wohnmobile und das Campen im Allgemeinen. „Für fünf Euro pro Tag wird hier einiges geboten. Entsorgungsmöglichkeiten, ein Schwimmbad und eine Wellness-Anlage in der Umgebung, dazu ein Spielplatz für Kinder“, zählt Ralf Piwosz auf.

Auch Harm Biek ist zufrieden. Am Donnerstag will er natürlich trotzdem weiterfahren, denn: „Wir fahren über Sulingen, Nienburg und Celle bis nach Hitzacker. Da wurde der mittlerweile verstorbene Prinzgemahl unserer Königin Beatrix, Prinz Claus von Amsberg, geboren.“

Andreas Heizmann Volontär / NWZ-Redaktion
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