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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Vorfall In Goldenstedt: Wölfe kämpfen gegen Hunde

09.01.2016

Goldenstedt /Aschenstedt Erstmals haben Ende vergangenen Jahres in Goldenstedt gleich zwei Wölfe eine Schafherde angegriffen, die mit elektrischen Zäunen, zwei Herdenschutzhunden und drei Eseln geschützt war. Einen solchen Übergriff hat es nach Angaben des Wolfsbüros in Niedersachsen bislang noch nicht gegeben.

Am Morgen des 30. Dezembers entdeckte Schafhalter Tino Barth, dass der Zaun an mehreren Stellen niedergedrückt und gerissen war. „Die Esel müssen die Hunde wach geschrien haben, die wiederum die Wölfe vertrieben und die Herde zusammengehalten haben“, so Barth.

Der hinzugerufene Wolfsberater Dr. Torsten Schumacher entdeckte auf einem benachbarten Acker eindeutige Wolfsspuren von zwei Tieren. Eine Wolfsspur fand sich auch in einem Teil der eingezäunten Fläche. Die Schafe blieben unverletzt. „Im Zusammenspiel mit den Eseln haben sich die Hunde, die wir erst seit November haben, bewährt“, sagt Barth, der sich nun einen Lerneffekt bei den Wölfen erhofft. Bei vergangenen Wolfsattacken hatte Barth 13 Zuchtlämmer und fünf Moorschnucken verloren.

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Einen weiteren Vorfall hat es am Neujahrsmorgen in Aschenstedt (Gemeinde Dötlingen) gegeben. Katharina Logemann sichtete und fotografierte vor dem heimischen Autohaus ein wolfsähnliches Tier. „Das war ein ganz schöner Schreck in der Morgenstunde“, berichtet Ehemann Thomas. Ob es sich dabei tatsächlich um einen Wolf oder einen Husky handelt, klärt derzeit abschließend die Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft.

Der in der Gegend gehaltene Wolfshund kann als „Täter“ ausgeschlossen werden. Mit dessen Besitzer gibt es inzwischen einen Deal, dass er sich meldet, wenn sein Tier entwischt ist. Die Fellfärbung spricht laut Wolfsberater Carsten Sauerwein jedoch für einen Husky. „Entgegen ersten Einschätzungen denke ich nicht, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handelte“, betont Sauerwein gegenüber der NWZ .

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Dennoch könne man davon ausgehen, dass sich zumindest ein Wolf regelmäßig im Kreis Oldenburg aufhalte. Entsprechende Spuren fänden sich „immer mal wieder“, was angesichts der Nähe zu Goldenstedt auch nicht verwunderlich sei. In den Kreisen Diepholz und Vechta gehe man von zwei ansässigen Wölfen aus.

„Von denen ist es die Wölfin, die immer wieder querschießt und bei den Rissen ihre DNA-Spuren hinterlässt“, ergänzt Tino Barth. Der Rüde verhalte sich hingegen scheu und unauffällig. „Wie soll es weitergehen, wenn die Wölfin Junge hat und ihr untypisches Verhalten an diese weitergibt?“, fragt der Züchter ratlos und regt eine Unterbringung in einem Freigehege an. Mehr zur Sicherung seiner Herde könne er jedenfalls nicht mehr tun.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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