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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wünsche und Preise

28.06.2011

Manchmal werden Wünsche wahr: Vor gut zwei Jahren waren Ganderkeseer Jugendliche befragt worden, was in der Gemeinde fehle. Und ganz oben auf der Wunschliste stand eine Skate-Bahn. Daran erinnerte die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Zießler, als sie am Wochenende die Anlage offiziell einweihte. Mit dabei waren unter anderem die Ratsmitglieder Elke Röhl, Edith Ohlenbusch, Cindy Klüner und Rolf Oetken, die sich seinerzeit im Rat für die Investition in Höhe von 70 000 Euro stark gemacht hatten. Nun sei in Ganderkesee noch mehr Fitness angesagt, betonte Christel Zießler in ihrer Eröffnungsrede. „Internet-Junkies und Couch-Potatoes haben wir schon genug.“

Gewünscht hatte sie es sich sehr, aber kaum zu hoffen gewagt, dass es so schnell ging. Die Linie 220, die der Bürgerbus seit Ende 2008 bedient, ist ein richtiger Renner geworden. Die Vorsitzende des Bürgerbus-Vereins, Hanna Otter-Sandstedt, hatte am Wochenende, als sie den 10 000. Fahrgast auszeichnete, auch noch einen Tipp für Neubürger: Eine Fahrt auf der Linie 220, die von Rethorn über Ganderkesee, Steinkimmen und Bergedorf zurück zum Ganderkeseer Bahnhof und dann nach Rethorn führt, sei eine preiswerte Gelegenheit, die Gemeinde kennenzulernen. Die mehr als 60 Kilometer lange Tour kostet ganze 1,75 Euro.

Lob für den Bürgerbus-Verein gab es am Wochenende aus berufenem Munde. Die „perfekte Organisation“ und die „hervorragende Zusammenarbeit“ mit den ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern würdigte Helmut Fokkena. Der Mann weiß, wovon er spricht. Er ist Niederlassungsleiter bei der Weser-Ems-Busverkehr GmbH.

Ehrenamtlich wird auch das Sommerfest in Bookholzberg organisiert, das am Wochenende viele Menschen in den Norden der Gemeinde gelockt hat – nicht nur aus Ganderkesee. Eric Thölken war eigens aus Bremen angereist. Und er will nächstes Jahr wiederkommen. Dass es ihm so gut gefallen hat, liegt womöglich auch daran, dass er bei der Tombola den Hauptpreis abgeräumt hat: einen modernen Kaffeeautomaten. Der Preis war vor allem deshalb hochwillkommen, weil die Kaffeemaschine des Bremers just an dem Tag ihre Dienste eingestellt hatte, berichtete Sommerfest-Organisator Dietmar Mietrach.

Zahlreiche Preise hatte am Wochenende der Schwimmverein Ganderkesee zu vergeben. Sie wurden aber nicht verlost, sondern nach Leistungen vergeben. Die Organisatoren, allen voran die Vereinsvorsitzende Annegret Bahr und Schwimmwart Marco Loewenstein, waren in diesem Jahr ganz entspannt. Mit rund 1700 Meldungen gab es nur halb so viele wie noch vor einigen Jahren. Am Schwimmfestival nahmen 372 Aktive aus 20 Vereinen teil – von Jahrgang 1954 bis Jahrgang 2003. Viel mehr Menschen seien angesichts der Bauarbeiten auch kaum im Freigelände unterzubringen gewesen, sagte Vereinssprecherin Neele von der Bongart. Im kommenden Jahr muss neu geplant werden: Dann ist der Neubau mit Umkleiden und Sauna fertig.

Umgeplant hat bereits in diesem Jahr Anja Köhler. Die Chefin der Waldschänke am Sender Steinkimmen hatte in den vergangenen vier Jahren jeweils im September zu einer „langen Nacht“ mit Live-Musik eingeladen und war erstmals der Anregung von Gästen gefolgt, die Veranstaltung an den Sommeranfang zu verlegen – wegen des besseren Wetters. Doch das Wetter spielte bei der „Kimmer Sommernacht“ am Sonnabend alles andere als mit. Glücklicherweise strömte nicht nur der Regen, sondern auch das Publikum herbei, um Bowle, Cocktails und Live-Musik der Band Querbeat zu genießen. Vor allem die weiblichen Fans der Band waren frühzeitig in bester Stimmung.

Gute Laune herrschte am Sonntagmorgen in Schlutter. Dort starteten an die 50 Personen vom Bolzplatz an der Hoyerweger Straße zur alljährlichen Radtour ins Blaue, zu der der Vorsitzende des Ortsvereins Schlutter-Holzkamp-Hoyerswege, Enno Vosteen, eingeladen hatte. Die Rundtour war etwa 35 Kilometer lang. Die Mittagspause wurde am Vereinsheim des TSV Hengsterholz verbracht, wo der Grill bereits angeheizt worden war. Nach der Rückkehr gab es Kaffee und Kuchen bei Anke und Dieter Coldewey.

Viel gute Laune gab es auch auf dem Gemeinde-Feuerwehrfest am Sonntag. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die sechs Ortswehren und ihre zahlreichen Gästen auf dem Falkenburger Festplatz feiern und genüsslich die ein oder andere Kugel Eiscreme schlecken. Das gute Wetter brachte dem Ganderkeseer Ortsbrandmeister Rolf Meier allerdings „soviel Mitleid an einem Tag ein wie noch nie“. Meier hatte am Wochenende zuvor die Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Ganderkesee ausgerichtet. Bei strömenden Regen gingen damals die Feierlichkeiten beinahe Baden.

Feiern und sich freuen konnten beim Feuerwehrfest auch die Jugendfeuerwehren. Und zwar nicht nur, weil die vier Mannschaften bei den Wettbewerben allesamt gute Leistungen zeigten, sondern auch, weil ihnen bald eine größere Geldspende winkt: Die Ganderkeseer Landfrauen wollen sie mit den Einnahmen des Kuchenstandes auf dem nächsten Bauernmarkt unterstützen. Dies verkündete die stellvertretende Vorsitzende Margret Breithaupt (ovales Bild, links) und rief gleichzeitig dazu auf, am 11. September den Bauernmarkt zu besuchen und ordentlich Kuchen, Waffeln und Stuten zu vernaschen.

Das Thema „Feuerwehr“ dominierte auch beim Abschluss-Sommerfest von Ganderkesees kleinstem Kindergarten, dem „Birkenhof“ (ovales Bild, rechts): In einem Einsatzwagen der Freiwilligen Feuerwehr Ganderkesee durften die Kleinen einmal Probe sitzen. Außerdem hatten die Feuerwehrleute eine Attrappe aufgebaut, auf die die Kinder mit dem Wasserschlauch zielen mussten. Höhepunkt war jedoch das Konzert der Kindergartenkinder. In roten T-Shirts mit selbst gebasteltem „Feuerwehr“-Schriftzug spielte dieser Musikzug nicht nur einfache Tonleiter-Übungen, sondern auch gescheiten Rock’n’Roll. Verabschiedet wurden mit dem Konzert fünf Kinder, die nach den Sommerferien auf die Grundschule wechseln werden. Unter der Leitung von Verena Osterloh hatten deren Eltern das Sommerfest organisiert. Die Einnahmen von Kuchenbuffet und Tombola kommen dem Kindergarten zugute. Leiterin Petra Zapf will die Spende für eine Erneuerung der Puppenstube verwenden.

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