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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Diese Wand soll den Lärm aussperren

21.05.2019

Wüsting Nachdem die ersten beiden Lärmschutzwände 2016 in Hude gebaut worden sind, gab die Deutsche Bahn am Montagmorgen den Startschuss für den zweiten Bauabschnitt. Am Bahnhof in Wüsting trafen sich Verantwortliche der Deutschen Bahn, Ratsmitglieder, Bundestagsabgeordnete sowie Vertreter der bauenden Firmen zum offiziellen Baustart.

In Wüsting soll eine Schallschutzwand von 1158 Metern Länge von Juni bis August errichtet werden. Sie reicht somit vom Wüstinger Ring bis zur Bahnhofstraße. Zum zweiten Bauabschnitt gehört auch eine Schallschutzwand, die von August bis November 2020 mit einer Länge von 1200 Metern auf Höhe der Parkstraße in Hude gebaut werden soll. Insgesamt baut die Bahn in der Gemeinde Hude sieben Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 5,7 Kilometern. Darüber hinaus soll in etwa 590 Wohneinheiten passiver Schallschutz in Form von schalldämmenden Fenstern und Lüftern eingebaut werden. Der Bund investiert insgesamt rund 9,3 Millionen Euro aus Lärmsanierungsmitteln in die Gemeinde.

Hude profitiert somit vom bundesweiten Vorhaben: „Durch das vom Bund finanzierte Programm zur freiwilligen Lärmsanierung konnten allein im Jahr 2018 rund 45 Kilometer Schallschutzwände an bestehenden, besonders belasteten Bahnstrecken gebaut werden“, sagte Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, der ebenfalls vor Ort war.

„Viele Menschen hier in Hude-Wüsting werden durch den Bau der drei Meter hohen Schallschutzwand vom Eisenbahnlärm entlastet“, so Manuela Herbort, Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn. Auch Bürgermeister Holger Lebedinzew glaubt, dass die Huder Bürger von den Lärmschutzwänden und dem passiven Schallschutz profitieren werden.

Dennoch wurden vor etwa einem Jahr, als feststand, dass auch Wüsting eine Lärmschutzwand bekommt, kritische Stimmen laut. Zum einen ist die Optik der Wand – drei Meter hoch, in einem dezenten Grün – für einige Wüstinger ein Problem. Zum anderen hätten einige Anwohner Bedenken, weil die Wand nur einseitig an der Nordseite gesetzt wird. Absorbiert sie den Lärm oder reflektiert sie ihn in den nicht geschützten Bereich? Schon im letzten Jahr versicherte die Bahn, dass diese Anwohner nicht mehr hören würden als vorher.

Anna-Lena Sachs Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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