• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

1200 Meter Wand für Wüsting

16.02.2018

Wüsting /Hude Gute Nachricht für Wüsting: Die Deutsche Bahn will im Zuge des freiwilligen Programms zur Lärmsanierung an der Bahnstrecke in Wüsting Lärmschutzwände installieren. Das berichtete Martina Schneider, Leiterin des Fachbereichs Gemeindeentwicklung, im Fachausschuss am Mittwoch.

Freiwilliges Investitionsprogramm des Bundes

Mit der Lärmsanierung der Bahnstrecken hat der Bund im Jahr 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Niedersachsen sind laut Deutsche Bahn derzeit insgesamt 158 Teilprojekte mit 739 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten. Im Zuge des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Juni 2017 in Niedersachsen bereits 102 Teilprojekte realisiert. Dabei wurden 469 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 144 Kilometer Schallschutzwände wurden anteilig errichtet; weitere 44,8 Kilometer befinden sich nach Angaben der Deutschen Bahn in der Planung oder bereits im Bau.

Quelle:

Quelle:https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/laermsanierung-niedersachsen

Insgesamt sollen laut Martina Schneider jetzt rund 1200 Meter Schallschutzwände an der Nordseite der Bahnstrecke (altes Dorf Wüsting) errichtet werden, beginnend westlich von der Neuenweger Reihe bis Höhe An der Post.

Laut Schneider hat die Bahn für diese Maßnahme bereits eine Sperrpause für das Jahr 2019 beantragt, in der die Bauarbeiten vorgenommen werden sollen. Ursprünglich sei von einer Länge von etwa 800 Metern in Wüsting ausgegangen worden. Neuere Berechnungen hätten eine Strecke von 1,2 Kilometern ergeben. Die Bahn müsse jetzt noch von weiteren Grundstückseigentümern die Genehmigung für Arbeiten auf ihren Grundstücken haben. Wenn das gelinge, könnte die Maßnahme im Jahr 2019 sogar in einem Rutsch erledigt werden.

Auch in Hude, wo die Bahn im Jahr 2016 bereits knapp 1500 Meter Schallschutzwände für rund 2,3 Millionen Euro errichtet hat, sollen weitere Lücken geschlossen werden, berichtete Schneider. Die genaue Länge habe sie für den Huder Bereich noch nicht zusammengezählt.

Laut Martina Schneider soll es im April in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn eine Informationsveranstaltung für alle Bürger geben. Diese werde in Wüsting stattfinden.

Neben dem aktiven Schallschutz durch die speziellen Wände gibt es für Hausbesitzer auch Fördermöglichkeiten im passiven Schallschutz, die für den Einbau von schalldämmenden Fenstern und Lüftern beantragt werden können, wenn die Gebäude, die bis 1974 errichtet wurden, die entsprechenden Kriterien erfüllen.

„Wir müssen froh sein über jeden Meter Schallschutz“, sagte am Donnerstag Dieter Holsten aus Hude, Sprecher des Aktionsbündnisses für Sicherheit und Nachtruhe an der Bahn Delmenhorst-Ganderkesee-Hude, auf Nachfrage der NWZ. „Wir haben großes Glück, dass die Lärmsanierung in der Gemeinde Hude noch nicht abgeschlossen war“, so Holsten. Da die Auslöswerte für die Lärmsanierung zum 1. Januar 2016 vom Bund noch einmal um 3 dB(A) gesenkt worden seien, kämen nun noch weitere Bereiche entlang der Bahnstrecken in der Gemeinde in den Genuss von aktiven und passiven Schallschutzmaßnahmen.

Klaus Derke
Hude
Redaktion Hude
Tel:
04408 9988 2721

Weitere Nachrichten:

Deutsche Bahn | Delmenhorst | Bund

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.