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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Grünlandtechnik lockt das Fachpublikum

28.06.2019

Wüsting Sie tragen Namen wie „Grasmaster“, „Greenmaster“, „Alpha Motion“, „Giga Vitesse“ oder „Jaguar“ und zogen am Donnerstag das Fachpublikum mit ihrer ausgefeilten Technik in den Bann. Die Rede ist von Maschinen und Geräten aus dem Bereich der Grünlandtechnik.

37 Aussteller präsentierten auf Einladung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen ihre Geräte am Donnerstag auch im praktischen Einsatz auf dem Messegelände der Landtage Nord in Wüsting.

Vor allen Dingen Landwirte und Lohnunternehmer kamen aus dem ganzen Nordwesten und darüber hinaus, um sich über die neueste Technik zu informieren, aber auch viele angehende Landwirte und weitere Technikinteressierte. Das Interesse war wiederum groß. Das Fachpublikum schaute dabei kritisch, was die Maschinen so leisten können im direkten Vergleich.

1600 Besucher wurden am Ende gezählt. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Walter Hollweg, Pressesprecher der Landwirtschaftskammer. Die Erwartungen seien noch übertroffen worden.

Alfons Fübbeker und Team von der Landwirtschaftskammer hätten die Veranstaltung wieder bestens organisiert. So liefen die Praxisvorführungen wie am Schnürchen. Fübbeker moderierte aus einem Unimog heraus die einzelnen Vorführungen. Vorgestellt wurden Geräte zur Grünlandpflege sowie zum Mähen, Trocknen, Ernten, Transportieren und Silieren des Grases.

Gezeigt wurden laut Pressesprecher Hollweg sowohl Geräte für den landwirtschaftlichen Einzelbetrieb als auch sehr große Maschinen, die in der Regel nur überbetrieblich, also zum Beispiel von Lohnunternehmern, eingesetzt werden.

Eine Top-Grassilage sei der Grundstein für eine hohe Futteraufnahme der Kühe. Dadurch lasse sich viel Milch aus dem Grundfutter erzeugen, erklärte dazu die Landwirtschaftskammer. Es müssten bei der Herstellung der Silage viele Arbeitsschritte ineinander greifen. Was es in diesem Bereich an Neuerungen gibt, wurde in Wüsting vorgestellt.

Helmut Urban hatte sein Landtage-Messegelände in Wüsting wiederum für diese Schau zur Verfügung gestellt. Rund 30 Hektar Grünland, die während der Landtage als Parkplatzflächen genutzt werden, standen für die Vorführungen zur Verfügung, wie Stefan Ortmann, stellvertretender Kammerpräsident, bei der Eröffnung berichtete.

Wo gemäht wird, spielt auch das Thema Tierrettung eine wichtige Rolle. Wie kann verhindert werden, dass gerade auch Rehkitze unter die Messer kommen?

Auf den Einsatz von Drohnen mit Wärmebildkameras setzen der ehrenamtliche Verein Rehkitzrettung Wiesede e.V. und die Jägerschaft Lingen. Vertreter beider Organisationen informierten während der Schau über ihre Arbeit. Die Drohne der Lingener Jägerschaft kann zum Beispiel zehn bis 15 Hektar in der Stunde abfliegen. Aus 60 Metern Höhe ortet sie die Wildtiere im Gras. „Zu 100 Prozent, wenn die Witterungsbedingungen stimmen“, sagte dazu Conny Eilers von der Jägerschaft Lingen. Sogar Junghasen und Igel könne man mit dieser Technik entdecken, so Harald Dirks aus dem ostfriesischen Wiesede.

Informiert wurden die Landwirte und Lohnunternehmer auf Merkzetteln auch über weitere Maßnahmen. Akustische Signaltongeber gehören zum Beispiel auch dazu. Diese kann man an die Maschinen bauen. Wichtig aber sei vor allen Dingen, nicht von außen nach innen, sondern von innen nach außen oder zu einer Seite zu mähen, um den Wildtieren Fluchtwege zu lassen.

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Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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