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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Zahl der Einsätze sinkt von 210 auf 127

19.01.2015

Wildeshausen Der Zettel als Gedächtnisstütze war klein, aber die Anzahl der Dankesworte groß, die Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski bei der Jahreshauptversammlung am Sonnabendabend an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen für ihre engagierte Arbeit zum Wohl der Allgemeinheit richtete.

Ebenfalls auf dem Zettel stand das Stichwort „Drehleiter“. „Der Beschluss im Stadtrat ist einstimmig gefallen.

Ralf Kempermann ist neuer Atemschutzwart der Feuerwehr

Wahlen standen ebenfalls auf der Tagesordnung der Versammlung: Als Atemschutzwart löst Ralf Kempermann Andreas Schreiber ab. Stellvertretender Atemschutzwart wurde Daniel Müller II nach geheimer Wahl. Wiedergewählt wurden Funkwart Timo Poppe, Kleiderwart Sascha Rehders sowie Schrift- und Pressewartin Swantje Carstens. Gruppenführer I bleibt Jens Hogeback, Stellvertreter Daniel Müller. Gruppenführer II bleibt Thorsten Wawrzinek, Stellvertreter Sven Cordes. Gruppenführer III ist Werner Schunk. Neuer Stellvertreter ist Oliver Rosemeyer. Er löst Nina Hohendahl ab, die als Stellvertretende Gruppenführerin in die Gruppe IV gewechselt ist. Gruppenführer IV ist nun Torsten Pooch für Thorsten Breßler, der als Sicherheitsbeauftragter wiedergewählt wurde.

Die Finanzmittel sind eingestellt für dieses Jahr. Wenn alles organisatorisch klappt, kann die neue Drehleiter im kommenden Jahr hier auf dem Hof stehen“, tat Kuraschinski kund.

In Sachen Feuerwehrhausbau erklärte der Bürgermeister, dass der Neubau mit 2,57 Mio. Euro durchfinanziert sei. Weitere Wünsche wie der Bau einer Waschhalle mit einem Kostenvolumen von 180 000 Euro seien dabei noch nicht berücksichtigt, sagte Kuraschinski auf Nachfrage.

Ortsbrandmeister Hermann Cordes dazu: „Alles, was wir bislang zum Feuerwehrhaus beraten haben, war eigentlich nur Vorgeplänkel.“ Jetzt gehe es in die entscheidende Phase, in der konkrete Vorstellungen eingearbeitet werden könnten. „Allerdings bin ich nach den bisherigen Erfahrungen nicht so optimistisch, dass der Bau noch in diesem Jahr beginnen kann“, betonte Cordes.

Zur Verbesserung der Personalstruktur, besonders tagsüber, soll auf dem städtischen Bauhof bei neuen Mitarbeitern auf eine Zugehörigkeit zur Feuerwehr geachtet werden. „So hoffen wir, die Anzahl der Feuerwehrleute tagsüber langfristig aufstocken zu können“, betonte Kuraschinski.

Cordes verwies auf 21 106 Gesamtdienststunden in 2014. „Wir hatten mit circa 24 000 schon einmal mehr, aber auch so waren die Kameraden gefordert“, führte der Ortsbrandmeister aus. 14 986 Stunden entfielen auf die Dienste, 4273 auf die Jugendfeuerwehr, die Cordes als „sehr gut“ bezeichnete, und 1847 Stunden auf die Einsätze.

Die lagen mit 127 gefahrenen Einsätzen deutlich unter der Anzahl des Vorjahres mit 210 Alarmierungen. Insgesamt musste zu 56 Brandeinsätzen ausgerückt werden. Fünf Mittelbrände, 21 Kleinbrände und 30 Auslösungen von Brandmeldeanlagen hielten dennoch auf Trab, darunter ein Vollbrand auf der Autobahn 1 und ein Stallgebäudebrand in Thölstedt.

Zu den 50 Hilfeleistungen zählten 26 Einsätze aufgrund von Sturmschäden, aber auch zwei Tierrettungen. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte der in einen Brunnenschacht gefallene Hund. Feuerwehrfrau Nina Hohendahl, die als Hundetrainerin ausgebildet ist, wurde mit Hilfe der Drehleiter in den Schacht abgeseilt und barg den Hund bei guter Gesundheit. Aber auch Verkehrsunfälle wie der mit vier lebensgefährlich Verletzten auf der Autobahn 1 hielten die Feuerwehrleute in Atem.

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