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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Handwerk: Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze gestiegen

13.04.2015

Delmenhorst /Landkreis Die fehlenden Nachwuchskräfte sind die größte Sorge der Handwerksunternehmen. Das wurde deutlich im Zuge eines Informationsgesprächs, das Kreishandwerksmeister Harald Mausolf, seine Stellvertreterin Britta Jochims, Geschäftsführer Hartmut Günnemann und Vorstandsmitglied Jörg Kruse mit der Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag und dem Landtagsabgeordneten Axel Brammer (beide SPD) führten.

Günnemann bestätigte, dass sich die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze in den vergangenen Jahren verdoppelt habe. Die Berufsorientierung beginne erst spät und einseitig.

Gelobt wurden die Berufsbildenden Schulen in Wildeshausen und Delmenhorst. Auch die Kontakte zwischen den Berufsbildenden Schulen und den Haupt-, Real- und Oberschulen seien gut, betonte Brammer. Da bei jungen Menschen mitunter große Wissensdefizite bestünden, wünscht er sich, dass Hauptschüler mehr gefördert werden.

Harald Mausolf erwartet von den allgemeinbildenden Schulen mehr Heranführung an die Berufe und „nicht ab­straktes, sondern praktisches Rechnen“. Der Kreishandwerksmeister hob hervor, dass der Handwerksberuf alle Möglichkeiten – vom Meister bis zum Studium – biete. Und Britta Jochims möchte, dass mehr Werkunterricht angeboten werde, um Interesse fürs Handwerk zu wecken.

Beim Mindestlohn seien nicht die 8,50 Euro das Problem, machte Geschäftsführer Günnemann deutlich: „Die Tariflöhne liegen wesentlich höher. Schwierigkeiten machen die Dokumentationspflichten.“ Es wurde vereinbart, dass Günnemann der Bundestagsabgeordneten konkrete Beispiele überzogener Forderungen auflistet, die sie Arbeitsministerin Andrea Nahles vorlegen will.

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Viele gesetzliche Regelungen und Vorschriften seien für Groß-und Handwerksbetriebe gleich, ließen sich aber im Handwerk nicht so einfach umsetzen. Das führe zur Zweiklassengesellschaft bei Arbeitgebern, warnte Günnemann.

Mittag berichtete, dass Minister Sigmar Gabriel weitere Entlastungen der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie plane. Mehr kleine Unternehmen würden von Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten befreit.

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