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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Auswilderung: Zehn angehende Mütter in Freiheit entlassen

03.05.2017

Ganderkesee Jan-Bernd Meyerholz öffnet die „Tür“ der Transportbox und es passiert: nichts. Doch dann guckt eine Fasanenhenne aus der Öffnung, überprüft, ob die Luft rein ist, und dann schnell raus in die Freiheit. Und wenn erst der Anfang gemacht ist, folgen die anderen Hennen ganz schnell und bevor noch das zweite Foto gemacht ist, ist eine von zwei Transportboxen bereits leer.

Insgesamt zehn Hennen und zwei Hähne hat Jan-Bernd Meyerholz, Vorsitzender des Hegerings Ganderkesee, am Dienstag in der Nähe der Straße Brookdamm in Ganderkesee in die Freiheit entlassen. Die Tiere sind eine Spende von Bernhard Bücking (83), der früher selbst eine Fasanen-Voliere hatte. „Da hat das mit der Auswilderung aber nie so recht geklappt“, erinnert sich Bücking. Mit den Tieren, die aus einer Zucht aus Klein Henstedt (Samtgemeinde Harpstedt) kommen, soll das nun hoffentlich besser klappen. 20 Euro kostet ein Tier, Geld, das direkt der Stabilisierung der Fasanenpopulation in der Gemeinde zugute kommen soll.

„Wie sagt man? 1. Mai, erstes Ei“, so Bücking und was er damit meint: Die Hennen, die frisch aus der Zucht sind, müssten schon „beschlagen“ sein. „Das heißt, mit etwas Glück gibt es dann auch bald Nachwuchs“, erläutert Meyerholz. Nachwuchs, der dringend benötigt wird. „Der Bestand ist zwar seit Jahren relativ stabil, aber auf einem sehr niedrigen Niveau“, so der Hegeringleiter. Für den Nachwuchs seien besonders die ersten Tage entscheidend. „Fasane sind von Geburt an Selbstversorger“, weiß Meyerholz. Entsprechend füttern die Jäger am Ort der Auswilderung noch etwas zu. Aber auch die Umgebung ist entscheidend: „Hier haben sie viele Möglichkeiten, sich zu verstecken. Gerade Beutegreifer sind gefährlich für die Fasanenküken.“

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