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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Zu Gast beim OOWV

13.07.2013

Zum Harpstedter Wasserwerk des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) führte diesmal der jährliche Ausflug der Senioren der Freiwilligen Feuerwehr Kirch- und Klosterseelte. Bei einer Führung erfuhren sie dort viel über die Wasserförderung und Aufbereitung zu Trinkwasser, dem kostbarsten Lebensmittelgut der Menschheit. Voller Eindrücke ging die Tour anschließend zum Zeltlager der Jugendfeuerwehren aus dem Oldenburger Land in Harpstedt. Nach einer Stärkung in der Cafeteria wurde die Zeltstadt in Augenschein genommen. Ortsbrandmeister Klaus Grubert als Leiter des Einsatzleitwagens übernahm es, die Senioren über das Zeltlager zu informieren.

Sie wollen den Opfern der Flutkatastrophe im Osten Deutschlands helfen, die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Wildeshausen. Und ihre Hilfsaktion ist ausgesprochen erfolgreich verlaufen. „Wir werden deutlich mehr als 1000 Euro zusammenbekommen“, sagte Nina Hohendahl, die lange als Jugendfeuerwehrausbilderin tätig war und die Aktion mit initiiert hat. Einen ganzen Nachmittag und einen Vormittag stellten die Jugendfeuerwehrleute ihre Arbeitskraft in den Dienst der guten Sache. Begleitet wurden sie dabei immer von ihren Ausbildern. Die Jugendlichen im Alter von zehn bis 18 Jahren fegten Höfe, zupften Unkraut, räumten Garagen auf oder machten sich auf vielfältige andere Arten nützlich. Ihre „Auftraggeber“ waren unter anderem Wildeshauser Unternehmen. Die Jugendlichen legten zum Beispiel bei verschiedenen Firmen im Ort Hand an. Aber auch private Personen wie Simone Emke und Christian Hahn engagierten die Jugendfeuerwehr gemeinsam mit einigen Nachbarn und spendeten für den guten Zweck. Allein durch die Privatpersonen kamen 425 Euro zusammen. Inzwischen beträgt der Spendenbetrag rund 1500 Euro. „Einige Spenden stehen noch aus“, berichtet Nina Hohendahl. Sie geht davon aus, dass deutlich mehr als 2000 Euro für die Hochwasseropfer zusammenkommen. Sobald der endgültige Spendenbetrag feststeht, soll der Erlös übergeben werden. „Das Geld soll Familien und Kindereinrichtungen zugute kommen“, erklärt Hohendahl.

Freigesprochen wurden jetzt die Auszubildenden zum/zur Rettungsassistent/in an der Rettungswache des Malteser Hilfsdienstes in Vechta. Die zukünftigen Rettungsdienstmitarbeiter wurden im Landkreis Oldenburg, Landkreis Vechta und in der Stadt Oldenburg an insgesamt acht Rettungswachen von Lehrrettungsassistentinnen und Lehrrettungsassistenten ausgebildet, erklärt Jörg Arndt, Koordinator der Algorithmenfortbildungen des Landkreises Oldenburg, Lehrrettungsassistent und Dozent im Rettungsdienst. Neben dem Staatsexamen erwarben die Auszubildenden auch zahlreiche Zusatzqualifikationen am Malteser Schulungszentrum in Nellinghof. Mit der Ausbildung im Gepäck wartet nun eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit im Rettungsdienst auf die neuen Rettungsassistenten. Die Verantwortlichen des Malteser Hilfsdienstes freut es sehr, dass der derzeitige Stellenmarkt es erlaubt, einige der Auszubildenden in ein festes Arbeitsverhältnis übernehmen zu können.

Auch in diesem Jahr haben die Malteser Wildeshausen ihren größten Sanitätsdienst wieder erfolgreich beendet. Das achte Reload-Festival in Sulingen zog wieder zahlreiche Menschen an. Hochsommerliche Temperaturen von 30 Grad stellten das Malteser-Team vor eine besondere Herausforderung. Mit bis zu 55 Helferinnen und Helfern waren sie auf dem Gelände unterwegs. Durch die in diesem Jahr größere Entfernung zum Bühnengelände wurden auch Fahrrad-Streifen für die Erkundung des Geländes eingesetzt. Im „Malteser-Camp“ entstand eine Zeltstadt, in der für die Verpflegung der Helferinnen und Helfer gesorgt wurde und in der man seine Freizeit genießen und sich für die nächste Schicht ausruhen konnte. Am Eingang zum Gelände der Malteser und der Security standen wieder ein Behandlungszelt sowie ein separates Zelt mit Beobachtungsplätzen für Festivalgäste, die über das Ziel hinausgeschossen sind und von den Einsatzkräften fachmännisch betreut wurden. Unter den 257 Behandlungen und Einsätzen gab es dieses Jahr nur sieben Transporte ins Krankenhaus (im Jahr 2012 waren es zehn) und viele kleinere Behandlungen. Die Stimmung unter den Besuchern und unter den Patienten war ausgesprochen gelassen, sagt Malteser Daniel Borchers. Auch die Helferinnen und Helfer hatten wieder ihre Freude. Trotz anstrengenden Einsätzen bei sommerlichen Temperaturen waren alle zufrieden und freuen sich auf das nächste Festival im kommenden Jahr.

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