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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Zum Abschluss etwas Leichtes up Platt

09.07.2014

Falkenburg /Habbrügge Bei der Frage, womit Falkenburg/Habbrügge punkten will und wird, muss Jürgen Hakkel nicht lange überlegen. „Mit einem intakten Dorfleben“, sagt er pfeilschnell, „getragen von verschiedenen Vereinen und Gruppen“. Dazu komme eine „supergute Infrastruktur“, wie sie unter Dörfern dieser Größenordnung ihresgleichen suche. „Eigentlich sind wir autark.“ Ach ja: „Schön“ sei Falkenburg/Habbrügge doch sowieso.

Am Donnerstag, 10. Juli, will Hakkel als Vorsitzender des Ortsvereins Falkenburg/Habbrügge gemeinsam mit mehreren Mitstreitern der Bewertungskommission des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ zwischen 10.20 und 11.50 Uhr zeigen, was Falkenburg/Habbrügge so lebenswert macht. „Wir haben nicht angefangen, unser Dorf zu putzen“, stellt Hakkel klar. „Wir wollen uns so zeigen, wie wir sind.“ Gepflegt sei das Dorf sowieso, dafür würden zum Beispiel auch die „Beetschwestern“ (die im Dorf ehrenamtlich Beete pflegen) sorgen.

Die Bus-Rundfahrt mit der Kommission wird auf dem Dorfplatz beginnen. Beim Vorstellen der Bauerschaft werden sich am Mikro Meike Ahlers, Elisabeth Westphal, Gernot Schierenbeck und Jürgen Hakkel abwechseln. Vier Stopps sind geplant, jeweils für ein paar Minuten: am Falkensteinsee (wo Rieke Meiners über die großen Schritte in Richtung Attraktivitätssteigerung berichtet), am Stein der 800-Jahr-Feier, am Galerieholländer „De lütje Anja“ und bei der Schule. Als Sahnehäubchen plant Angela Hillen mit Schülern zum Abschluss etwas Leichtes auf Platt.

Bei der 90-minütigen Vorstellung werde ein Schwerpunkt darauf liegen, was das 900-Einwohner-Dorf zukunftsfähig macht, betonte Hakkel. Dazu gehöre die vielfältige Vereinslandschaft ebenso wie das Angebot an Stammtischen und Gruppen, die Schule, der Kindergarten, das Baugebiet, der Lebensmittelladen. „Es fehlt ja eigentlich nichts.“ Natürlich sei es schade, dass der Betrieb im Lutherstift ruht und der Gasthof nicht betrieben wird – was man nicht verschweige.

Auch werde man beispielhaft schildern, was die Dorfgemeinschaft auf die Beine stellt. Durch den Zusammenhalt „können wir kurzfristig und schnell agieren“, zum Beispiel dann, wenn eine Veranstaltung wegen Regens ins Wasser zu fallen droht und schnell Räume zu finden seien. Übrigens: Wie schnell agiert wird, zeigte sich auch bei der Vorbereitung des 10. Juli. Eine Woche nach dem ersten Treffen lag bereits ein Exposé für die Kommission druckfrisch auf dem Tisch.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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