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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Hudo-Werke: Zusammenhalt über Jahrzehnte

15.03.2016

Hude Genau 32 Jahre und einen Monat ist es her, dass die Hudo-Werke in Hude Konkurs anmelden mussten. Damals nicht nur ein Schock für die Mitarbeiter, sondern für die ganze Gemeinde. Helmut Müller, der damalige Gemeindedirektor, sagte gegenüber der NWZ  am 17. Februar 1984, dass der Konkursantrag völlig überraschend kam.

Damals verloren über 200 Angestellte ihre Arbeit. Betroffen waren oftmals nicht nur einzelne Personen, sondern ganze Familien, die dort zusammen arbeiteten. Von diesen 200 Angestellten gibt es immer noch einige, die sich seit 1994 einmal im Jahr treffen, um sich an die alten Zeiten zu erinnern. Am vergangenen Freitagabend waren es im Haus am Bahnhof in Hude immerhin über 30, die zusammenkamen.

Unter ihnen auch Jürgen Brüning und Ferdinand Dorin. Gemeinsam blättern sie durch dicke Fotoalben. Ein Album umfasst jeweils ein paar Jahre Geschichte – Zeitungsartikel berichten erst von der Schließung, dann von den ehemaligen Arbeitern, die sich regelmäßig Treffen, um nicht zu vergessen.

„Es war eine unglaublich gute Firma mit einem tollen Zusammengehörigkeitsgefühl“, erzählt Dorin. Er selbst sei zwar nur 13 Jahre dabei gewesen, nicht wie viele andere 40 und mehr, aber es sei immer schön, die alten Kollegen wiederzusehen. Er fing mit 15 Jahren bei Hudo an, lernte Industriekaufmann, übernahm mit 23 die Einkaufsleitung, bevor der tiefe Fall kam. „Zum Glück sind so gut wie alle damals gut bei anderen Unternehmen untergekommen“, erzählt er. Und so arbeitet er noch heute im Einkauf.

Jürgen Brüning ist nicht der Einzige aus seiner Familie, der bei den Hudo-Werken arbeitete. Auch Helma Hartgen gehörte dazu. Und sie ist nun mit einem eigenen Familienunternehmen erfolgreich. Mit ihrem Schwiegervater und ihrem Mann machte sie sich 1987 nach der Schließung der Werke selbstständig und es entstand die Firma Hartgen-Maschinenbau.

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Auf den Treffen der ehemaligen Hudo-Mitarbeiter sieht man nicht nur die Chefin Helma Hartgen, sondern auch einige Angestellte ihrer heute 28 Mann starken Truppe. „Mein Werkstattmeister ist auch hier“, erzählt sie.

Die Zeit in den Hudo-Werken, sie verbindet bis heute. Mit neuen Arbeitsplätzen oder einer gemeinsamen Vergangenheit. Die Menschen begrüßen sich mit Handschlag und Herzlichkeit, erzählen aus ihrem Leben und schwelgen gemeinsam in Erinnerungen.

Lina Brunnée Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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