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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Zeltlager: Zwischen Mittelalter und Poolparty

13.07.2011

KLATTENHOF Das Feuer in der Mitte des Dorfplatzes brennt wieder: Seit Montag bevölkern fünf Tage lang 58 Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren das Gelände beim Hasen-Ahlers im traditionellen Zeltlager. Seit 27 Jahren kommen jeden Sommer Kinder aus der Umgebung, um einige Tage lang die Ferien zu genießen und die Natur zu erleben.

Geändert hat sich seitdem vieles, nur eins nicht: der Spaßfaktor. „Die Kinder toben den ganzen Tag, abends geht’s dann klaglos ins Bett“, erzählt Betreuerin Heike Schwan. Seit vergangenem Freitag haben die 20 Betreuer das Lager aufgebaut, am Montag kamen dann die Kinder. Nach dem Zeltaufbau, bei dem Mama und Papa noch halfen, ging es dann los mit den ersten Kennlernspielen. Auf dem Dorfplatz, einem Platz umrahmt mit Zelten und der großen Scheune, wurde dann in mittelalterlicher Manier das Grußwort verlesen. Diesjähriges Thema des Zeltlagers ist nämlich das Mittelalter. „Wir machen viele Spiele mit den Kindern und versuchen ihnen auf diese Weise das Mittelalter näherzubringen“, erklärt Heike Schwan am Dienstag.

Ein Abenteuer ist das fünftägige Zeltlager mit Kindern aus der Umgebung, aber auch aus Delmenhorst, Bremen und sogar Hamburg, allemal, denn: Es gibt keine Duschen. Dafür achten einige der Kinder aber sehr genau auf Sauberkeit in den Zelten, so wie Sara, Ida und Lara (alle 10). Die Mädchen sind campingerprobt und sind eigens mit einem Ankleidezelt angereist. „Die Koffer passten einfach nicht ins Zelt“, erklärt Sara ihre Erfahrungen aus den vergangenen Jahren. Und so trennen die drei strikt Ankleide- und Schlafzelt. Auch eine Wäscheleine haben sie aufgehängt und den Weg zum Zelt hübsch mit Steinen und Tannenzapfen dekoriert. Mirco (12), Nico (9), Christopher (11) und Daniel (11) aus Wüsting sind froh über fünf elternfreie Tage, „ist auch mal ganz schön“, da sind sich die Jungs einig.

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Rund 25 Zelte stehen um die Bäume herumdrapiert, nachts gibt es immer eine Beleuchtung, „zur Beruhigung und damit niemand stolpert“, sagt Wilfried Potthoff, der seit 27 Jahren ein wachsames Auge über das Zeltlager hat.

Nebenan duellieren sich einige Jungen beim Dosenwerfen und am Nachmittag wird im selbst gebauten Pool eine wilde Wasserschlacht veranstaltet, bei der auch die Betreuer nicht trocken bleiben. Zwischendurch stärken sich die Teilnehmer mit Obst und abends gibt es Frischgekochtes aus der eigens aufgebauten Küche. „Da achten wir besonders auf Hygiene“, betont Heike Schwan. In der Vergangenheit musste ein Camp abgebrochen werden, weil die Kinder am Noro-Virus erkrankt waren. „Das Gesundheitsamt hat uns aber bestätigt, dass es nicht an uns lag“, betont Schwan. Um sicherzugehen, dass so etwas nicht noch einmal passiert, wurden die Eltern im Vorfeld genauestens nach Vorerkrankungen ihrer Kinder befragt.

Für die Kinder steht in den kommenden Tagen noch einiges auf dem Programm: Mittelalterliche Spiele, Basteln, eine Nachtwanderung und ein mittelalterlicher Parcour. Neben all dem Spaß haben die Kinder aber auch Pflichten: Abwaschen und den Toilettenwagen putzen und natürlich Ordnung in den Zelten halten. „Die Kinder lernen hier wirklich, selbstständiger zu werden“, sagt Heike Schwan – und das mit viel Spaß und ohne es zu merken.

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