Wohlde - Zufriedene Teilnehmer und ein gut gelaunter Veranstalter: Rundum gelungen verlief der erste Turniertag beim Fest der Springpferde auf dem Gestüt Pedersen in Wohlde. Das erste internationale Springreitturnier (CSI**) im Landkreis hatte für einen Donnerstag schon einige Zuschauer auf die Anlage gelockt. Darunter unter anderem Paul Schockemöhle, bekannter Unternehmer und ehemaliger Weltklasse-Springreiter.
„Dass jetzt das Wetter auch noch so mitspielt, ist natürlich super“, resümierte Nicolas Pedersen, Sohn von Veranstalter Sören Pedersen und selbst aktiver Teilnehmer. Die Reiterinnen und Reiter zeigten sich derweil begeistert von den Bedingungen im Springparcours sowie auf der gesamten Anlage. Sportlich fing der Tag aus Sicht der Familie Pedersen bereits hervorragend an. In der Kleinen Tour belegte Nicolas Pedersen auf Tailormade Chalou Sem fehlerfrei in 56,14 Sekunden den dritten Platz hinter dem Sieger Shane Dawn aus Irland (Coupe Gold/54,94) und dem Zweitplatzierten Juri Sokolovski aus Estland (I’m Viva La Resistence/55.23). Saskia Kobe vom RC Huntlosen blieb auf Chaccolino ebenfalls fehlerfrei und belegte in 61,54 Sekunden den 14. Platz.
Es folgten zwei Zweiphasen-Springprüfungen. In der Youngster Tour für siebenjährige Pferde holte sich Hannes Ahlmann auf Zalando Royal den Sieg (0 Fehler im Stechen/32,05 Sekunden) vor dem Schweden Carl-Walter Fox (Katoti/32,43) und der für Zypern startenden Alexa Stais (Cornet’s Pezi/32,71). In der Mittleren Tour schaffte Saskia Kobe ein richtig starkes Ergebnis und wurde auf Lilly M Siebte. Platz eins ging an Felix Haßmann auf Elli mit einer Sekunde Vorsprung auf den Niederländer Remco Been.
Die schwerste Prüfung des Tages stellte zum Abschluss die Große Tour dar. Zwölf Hindernisse (Höhe 1,45 Meter) auf 450 Metern mit 15 Sprüngen waren anspruchsvoll angeordnet. Nur neun Reiterinnen und Reiter qualifizierten sich für das Stechen. Hier sicherte sich Rene Dittmer auf Farrero den Sieg und 6 375 Euro Gewinn. Er blieb als einziger Teilnehmer fehlerfrei. Andrius Petrovas (Litauen), Patrick Stühlmeyer, Juri Sokolovski und Manuel Beeker waren zwar alle schneller, leisteten sich aber jeweils einen Abwurf.
