Hude - Nach dem mutmaßlichen Wurf von Gegenständen von einer Brücke über die A28 bei Hude sind die genauen Umstände des Vorfalls weiter unbekannt. Unbekannte hatten am Mittwochmorgen vermutlich irgendetwas von der Brücke geworfen, dadurch war die Windschutzscheibe eines gerade unter der Brücke fahrenden Kleintransporters zersplittert. Der Fahrer wurde dadurch verletzt. Wie die Polizei am Donnerstag meldete, ist der betroffene Abschnitt der Autobahn mehrfach gesperrt und umfassend abgesucht worden. Dennoch sei kein Gegenstand, der die Schäden hervorgerufen haben könnte, gefunden worden. Die Polizei sucht auch weiterhin nach Zeugen, die Angaben zum Hergang machen können.
Insbesondere werde der Fahrer eines Kleintransporters gesucht, der den Autobahnabschnitt zwischen der Anschlussstelle Hatten und dem Parkplatz Hude zeitgleich befahren hat. Er musste dem beschädigten Kleintransporter unmittelbar nach dem Zerspringen der Windschutzscheibe ausweichen, weil der Fahrer auf den linken Fahrstreifen geriet.
Der Fahrer des beschädigten Transporters gab an, dass kurz nach dem Vorfall ein dunkler Kombi mit einem Kennzeichen aus der Wesermarsch den Vorfallort auf der Autobahn 28 passierte. Außerdem sah er vom Parkplatz Hude aus eine Radfahrerin, die die Brücke am Plietenberger Weg überquerte. Auch die Personen, die der Fahrer des beschädigten Transporters vor dem Zerspringen der Windschutzscheibe auf der Brücke gesehen hat, kommen als Zeugen in Betracht.
Drei Personen, von denen eine mit einer roten Jacke bekleidet war, hat der Fahrer seinen Angaben zufolge dort gesehen. All diese Personen bittet die Polizei Delmenhorst, sich unter Telefon 04221/15590 zu melden.
