Um eine Spende entgegenzunehmen, war der Vorsitzende des Fördervereins der Diakonie-Sozialstation, Rolf Carspecken, ins „E-Center“ in der Burgstraße gekommen. Dort überreichte ihm Marktleiter Robert Meyer einen symbolischen Spendenscheck über 1200 Euro. „Das ist ein stolzer Betrag“, freute sich Carspecken. Das Geld war durch die Einnahmen des Schlemmerabends im E-Center zusammen gekommen.
Nach der Aktion im September war zunächst nur klar, dass das Geld in Hude bleiben sollte. „Wir sind ein Huder Geschäft, deshalb war es uns wichtig, dass die Spende im Ort bleibt“, erklärt Meyer, „durch ein Gespräch mit dem Bürgermeister kamen wir auf den Förderverein.“
Rolf Carspecken freute sich sehr über diese Entscheidung. „Das Geld wird in die ambulante Altenpflege fließen. Es ist uns ein großes Anliegen, die segensreiche Arbeit der Schwestern zu unterstützen“, erklärte er weiter.
Die Spenden, die der Förderverein erhält, leitet er als sogenannte „Zeitspenden“ an die Diakonie-Sozialstation weiter. „Im Pflegebereich wird heutzutage alles nach Tarifen abgerechnet, mit dem Geld wollen wir den Schwestern den Rücken frei halten. Die Zeitspenden sollen einen kleinen Puffer bilden, durch den sie sich mehr Zeit für die Patienten nehmen können, auch wenn diese Zeit eigentlich nicht von den Leistungsträgern bezahlt wird“, erklärt Carspecken.
