Wildeshausen - Einen Tag „voller Action, Abenteuer und Spaß“ verspricht das „Jott-Zett“ in Wildeshausen für den 18. November. An diesem Sonnabend veranstaltet das Jugendzentrum zum zweiten Mal ein Workshop-Festival: Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren haben die Wahl zwischen 14 Kursangeboten, in denen sie ihre Kreativität und Aktivität ausleben können. Anmeldeformulare wurden mit den Programm-Flyern in den Wildeshauser Schulen verteilt, sie liegen zudem im Jugendzentrum aus. Bis zum 15. November läuft die Frist, aber wer mitmachen möchte, sollte sich zügig entscheiden, da die Teilnehmerzahl auf 80 bis 100 begrenzt ist. „Es geht nach dem Windhund-Prinzip“, sagte „Jott-Zett“-Leiterin Imke Schmidt.
Workshops
Zur Auswahl stehen das Drehen von Trickfilmen, das Programmieren und Spielen an einer Konsole, die Herstellung von Bubble-Tea und Pancakes sowie Bastelangebote wie Makramee oder die Holzwerkstatt. Die Kreativität der Kids wird ebenso herausgefordert bei Aktivitäten wie Töpfern, dem Basteln und Fliegen von Modellflugzeugen oder dem Bau eines „Heißen Drahtes“. In einem nachgebauten Nachrichtenstudio können kurze News-Videos gedreht werden, in einem anderen Kurs untersuchen die Teilnehmer als „Palmöl-Detektive“ Produkte auf ihre Umweltverträglichkeit. Dazu gibt es sportliche Angebote wie eine Kletterwand, Trampolin-Springen oder eine Airtrack-Bahn. Schließlich besteht noch die Möglichkeit, sich als „DJ für einen Tag“ unter Anleitung von Kai Strömer am Mischpult auszutoben.
Zeiten
Das Jugendzentrum wird bei den Workshops von Wildeshauser Sportvereinen sowie der Kunstschule und der Volkshochschule unterstützt. Die 14 Kurse finden jeweils vormittags von 10 bis 13 Uhr und nachmittags von 14.30 bis 17.30 Uhr statt. Wer sich anmeldet, kann jeweils zwei Angebote nutzen. Zwischendurch gibt es ein Mittagessen und von 17.30 bis 18 Uhr werden die Ergebnisse präsentiert. Dazu sind auch Eltern und Angehörige ins Jugendzentrum eingeladen.
Kosten
Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als die Premiere des Workshop-Festivals im Rahmen eines Corona-Förderprogramms kostenfrei angeboten werden konnte, kostet die Teilnahme diesmal 5 Euro – was laut Imke Schmidt und Roni Moklaschi vom „Jott-Zett“ immer noch ein niedriger Preis ist. Zuschüsse von der EWE-Stiftung und der städtischen Gleichstellungsbeauftragten Julia Logemann machen’s möglich. Was auch anders ist im Vergleich zum Vorjahr: Alle Angebote wenden sich an Mädchen und Jungen gleichermaßen.
