Brettorf/Iserloy - Die Planungen für den Radweg am Stedinger Weg zwischen Brettorf und Iserloy liegen seit 2018 in der Schublade, seit Jahren hoffen Anlieger darauf, dass sie hervorgeholt und umgesetzt werden. Jetzt ist die Gemeinde Dötlingen ein kleines Stück weitergekommen.

Auf Nachfrage von Insa Huck (SPD) hat Bürgermeisterin Antje Oltmanns während der Ausschusssitzung für Infrastruktur und Energie erklärt: „Es geht voran.“ Die Zustimmungen aller Grundstückseigentümer entlang des geplanten Radwegs sind notwendig, um einen Förderantrag bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zu stellen. Eine Zustimmung beziehungsweise ein Grunderwerb fehlte allerdings bisher.

Nun gab es aber offenbar positiv verlaufene Gespräche: „Es ist eine Einigung erfolgt“, so Oltmanns. „Wir sind inzwischen auch beim Notar gewesen und haben darum gebeten, dass ein Vertragsentwurf erarbeitet wird.“ Auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte die Bürgermeisterin, dass der Grundstückstausch beziehungsweise -ankauf vom Rat noch beschlossen werden muss.

Einer, der sich stark für den Radweg einsetzt, ist Andreas Meyer. Bei aller Freude über die Einigung betont er im Namen der Anlieger: „Wir drängen auf eine schnelle und konsequente Umsetzung.“ Hinzu kommen zwei Anträge der Anwohner des Stedinger Wegs, die sie im Juni 2022 gestellt haben: die Reduzierung der Geschwindigkeit und das Aufbringen einer Radwegemarkierung auf dem Streckenabschnitt des Stedinger Wegs in Brettorf zwischen dem Brettorfer Bahnhof und der Kreuzung mit der Iserloyer Straße sowie die Einrichtung von Schulbushaltestellen und eines sicheren Schulwegs im genannten Bereich. „Ohne Geschwindigkeitsreduzierung kommt man mit dem Radweg nicht weiter.“

Die Anlieger drängen auch deshalb auf eine schnelle Umsetzung, weil sie um den Zuschuss der Landesbehörde bangen.

Verena Sieling
Verena Sieling Redaktion Wildeshausen