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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

15 000 für Prävention

07.11.2017

Lions Quest – für dieses Präventionsprogramm am Herbartgymnasium steuerten Lions-Clubs aus Oldenburg und Umgebung jetzt 7000 Euro bei, die Krankenkasse „Pronova BKK“ gab 6500 Euro, die Eltern der Schule ergänzten 1600 Euro – macht zusammen rund 15 000 Euro für Prävention.

Lehrkräfte des Herbartgymnasiums werden nun an drei Tagen auf den Unterricht mit dem Präventionsprogramm „Lions Quest – Erwachsen werden/Erwachsen handeln“ vorbereitet. Profitieren sollen Schülerinnen und Schüler davon. Denn: „Für die Prävention von (selbst-) zerstörerischen Verhaltensweisen (Sucht- und Drogenabhängigkeit, Gewalt, Suizidgefährdung) werden dem Programm Lions Quest von der aktuellen Forschung die größten Erfolgsaussichten zugeschrieben“, heißt es in einer Mitteilung.

Mit den Lions Quest-Inhalten würden die fachlichen Anforderungen der Schule ergänzt durch die Entwicklung von Lebens- und Sozialkompetenzen. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das wirksame Präventionsprogramm allen Schulen in Oldenburg und Umgebung zu ermöglichen. Durch den Zusammenschluss mehrerer Lions Clubs aus Oldenburg und Umgebung sind wir diesem Ziel bereits einen großen Schritt näher gekommen“, sagt Burkhard Weiss vom Lions Club Oldenburg-Lappan und Dr. Ursula Biermann vom Lions Club Oldenburg Willa Thorade ergänzt: „Die Kooperation mit dem Präventionsrat Oldenburg erweist sich hierbei als Glücksfall. Sie trägt dazu bei, die komplexe Organisation zu ermöglichen.“

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Thomas Tegeler (Pronova BKK) dazu: „Infolge des Präventionsgesetzes können und wollen wir neue Wege in der Unterstützung beschreiten. Die Möglichkeit, den Weg der Einführung von Lions Quest an Schulen zu unterstützen, entspricht unserer Vorstellung.“

Johanniter feiern

Mehr als 100 Mitarbeiter aus Ehren- und Hauptamt der Johanniter-Unfall-Hilfe feierten gemeinsam das Jubiläum am Standort Alte Fleiwa. „Ich freue mich riesig, dass einige heute hier sind, mit denen wir vor 25 Jahren den Umzug hier an die Alte Fleiwa durchgezogen haben“, sagte Wilfried Barysch.

Damals waren die Dienststellen an der Humboldtstraße und dem Haseler Weg zusammengelegt worden. Einem von ihnen dankte er ganz besonders: Hausmeister Herbert Feierabend. „Ich glaube, es gibt keine Wand hier, an der du nicht herumgerissen hast“, sagte Barysch.

Aufgrund des stetig wachsenden Raumbedarfs waren zahlreiche Um-, An- und Ausbauten erforderlich. Selbst eigens für die Jubiläumsfeier hatte Herbert Feierabend die Wände in der Halle neu gestrichen. Barysch war beim Umzug am 19. Oktober 1992 Verwaltungsdezernent für die Ortsverbände Ahlhorn und Oldenburg und wurde knapp drei Jahre später mit Gründung des Regionalverbands Weser-Ems Mitglied des Regionalvorstands. Dieses Amt hat er heute noch inne. Einige der Johanniter, die bei der Feier dabei waren, waren damals noch gar nicht geboren.

Es sei unglaublich, wie sich Ortsverband und Regionalverband seitdem entwickelt haben. Stefan Ehm, Johanniter-Ortsbeauftragter, nutzte die Feier für eine Ernennung von Dr. Marie-Christine Vierbuchen zur Leitenden psychosozialen Fachkraft.

Zweitzeugen ausbilden

Bei seiner Arbeit gegen das Vergessen wichtiger Zeitzeugenberichte unterstützt die Landessparkasse zu Oldenburg den Verein Heimatsucher mit einer finanziellen Förderung: Gabriele Mesch überreichte einen Scheck über 3000 Euro an Katharina Spirawski von Heimatsucher für zwei Projekte in Oldenburger Schulen.

Mitglieder und Ehrenamtlichen von Heimatsucher erzählen als „Zweitzeugen“ – also als Zeugen der Zeitzeugen – die Geschichten von Schoah-Überlebenden in Schulen und und bei Ausstellungen, bilden junge Menschen zu weiteren Zweitzeugen aus und engagieren sich so gegen Antisemitismus und Rassismus. Katharina Spirawski, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für evangelische Theologie und Religionspädagogik an der Uni Oldenburg, engagiert sich seit 2011 bei Heimatsucher, leitet die didaktische Arbeit des Vereins.

Das nächste Projekt führt sie am 21. November mit einer zehnten Klasse am NGO durch – „durch die intensive Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten der Zeitzeugen, die sich mit Ausgrenzung und Verfolgung, aber auch mit Hoffnung, Freude und Überleben beschäftigen, erhalten die Kinder und Jugendlichen einen anderen Zugang zur Geschichte, als dies im Schulalltag möglich ist“, sagt sie. Und: „Die Auswirkungen von Flucht und Ausgrenzung gewinnen weltweit wieder zunehmend an Bedeutung“, so Gabriele Mesch, „daher finden wir es wichtig, dass sich junge Menschen frühzeitig der gesellschaftlichen Verantwortung im Kontext mit historischen Verläufen bewusst werden.“

30 Jahre bei der RFO

55 geladene Gäste feierten mit Pferdewirtschaftsmeister Andreas Hunger dessen 30-jährige Diensttreue zur Reit- und Fahrschule Oldenburg. In ihren Reden ehrten unter anderem Vertreter des Stadtsportbundes und des Kreisreiterverbandes Andreas Hunger für seine Verdienste und die langjährige Tätigkeit in der RFO.

Seemanns Chor singt

Zum 10-jährigen Bestehen der Umbaubar trat der Seemanns Chor Oldenburg eben dort auf. Dem Chor, der für seine schwungvollen Interpretationen maritimer Musik bekannt ist, gelang es schnell, das überwiegend junge Publikum zu begeistern, heißt es in einer Mitteilung. Die Sänger seien sichtlich überrascht gewesen ob des Zuspruches und des lang anhaltenden Applauses. Nach mehreren Zugaben verabschiedete sich der Chor – mit dem Versprechen, in diesem Jahr noch ein weiteres Mal reinzuschauen.

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