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17. Big Bumper Meet in Oldenburg Liebhaber von US-Autos kommen auf ihre Kosten

Hingucker: Frauke Grüll (links) bewunderte beim Big Bumper Meet einen Ford Galaxy 500XL aus dem Jahr 1964.

Hingucker: Frauke Grüll (links) bewunderte beim Big Bumper Meet einen Ford Galaxy 500XL aus dem Jahr 1964.

Sascha Stüber

Oldenburg - Laute Motoren, quietschende Reifen, knatternde Auspuffrohre – am Wochenende fand sich eine Vielzahl amerikanischer Autos vor den Weser-Ems-Hallen in Oldenburg zum 17. Big Bumper Meet ein. Seit 2004 treffen sich regelmäßig die Besitzer von klassischen US-Autos in Oldenburg – natürlich gemeinsam mit ihren Fahrzeugen. Organisiert wurd das Treffen vom Verein Big Bumpers Oldenburg. Wie viele andere Veranstaltungen musste auch das Big Bumper Meet pandemiebedingt pausieren. Nun konnte das Treffen endlich sein Comeback feiern.

Für zwei Tage prägten große und laute Straßenkreuzer das Bild vor den Weser-Ems-Hallen. Wo man auch hinsah: Cadillac, Chrysler und Chevrolet überall. Autos, wie man sie in dieser Gegend sonst nur selten sieht. Stars-and-Stripes-Fahnen wehten über dem Gelände. Aus den Lautsprechern tönte Rock’n’Roll. Alles sollte an die USA der 50er Jahre erinnern. Sogar mit der Kleidung aus der Ära konnten sich Interessierte bei der Veranstaltung versorgen. Nostalgie wurde beim Big Bumper Meet groß geschrieben.

Sportwagen und Pick-Ups

Die Hauptattraktion blieben aber stets die vielen Autos. Man traf auf Klassiker wie die Corvette oder den Ford Mustang. Hinzu kommen viele andere größere und kleinere (meistens eher größerer) Wagen von bekannten und weniger bekannten US-Herstellern. Sportwagen und Pick-Ups waren ebenso vertreten wie Vans und Wohnmobile. Zwischen vielen Oldtimern fanden sich auch modernere Vertreter der amerikanischen Motorenwelt. Eher ungewöhnliche Fahrzeuge Polizeiautos, die Blaulicht und Sirene demonstrativ zur Schau stellten, und sogar ein Leichenwagen waren ebenfalls vor Ort.

Beim Big Bumper Meet trifft sich jedes Jahr eine Szene, in der man sich auch untereinander kennt. Jörg etwa ist schon seit den Anfangstagen regelmäßiger Besucher des Treffens. In diesem Jahr hatte er erstmals ein eigenes Auto dabei: Einen großen Pick-Up der Marke Chevrolet. Mit seinen Freunden machte er es sich auf der Ladefläche gemütlich und beobachtete das Treiben auf der Veranstaltung. „Der Grund des Besuchs ist eigentlich klar: Alte Autos“, sagt Jörg. Er zeigte sich erfreut über das große und gemischte Publikum. Gerade am Sonntag sei bei dem schönen Wetter einiges los gewesen.

Geräuschkulisse

Auch der Autobesitzer Nico zeigte sich zufrieden mit Veranstaltung und Publikum. Am Sonntag war er mit einem Wagen des US-Herstellers Dodge vor Ort. Eigentlich wollte er mit einem alten Ford von 1972 zum Treffen – doch leider machte dieser auf der Hinfahrt Schwierigkeiten. Spaß hatte er trotzdem und laut eigenen Aussagen konnte er beim Big Bumper Meet gleich „Fünf Mal Elvis und einmal den Weihnachtsmann“, bestaunen.

Am Wochenende war die Stimmung zwischen den vielen Autos fröhlich und ausgelassen – sowohl bei den Autobesitzern, als auch bei den Besuchern. Nur der Lärm von Motoren, Hupen und Sirenen konnte dem einen oder anderen auf Dauer dann doch irgendwann zu viel werden. Aber das gehört zur US-amerikanischen Fahrzeugwelt nun mal einfach dazu.

Lukas Klus
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