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3. Handball-Liga VfL Oldenburg II fabriziert Bruchlandung

Oldenburg/Owschlag - Nachdem es lange Zeit so ausgesehen hatte, als ob die Drittliga-Handballerinnen des VfL II im Auswärtsspiel am Samstag bei der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen ihren dritten Saisonsieg landen könnten, stürzten die Oldenburgerinnen in der zweiten Halbzeit böse ab. Nach einer komfortablen Fünf-Tore-Führung musste sich die Bundesliga-Reserve (jetzt 4:10 Punkte) beim Rivalen aus Schleswig-Holstein (6:8) 25:27 geschlagen geben. Das Team von Trainerin Kim Bal­thazar verpasste es damit, sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Auf Augenhöhe

„Leider hat die bessere Mannschaft an diesem Abend verloren. Das hat mir auch mein Trainerkollege bestätigt“, sagte Balthazar nach dem Duell vor lediglich 67 Zuschauern in der Sporthalle Owschlag, in der die Gastgeberinnen zunächst einzig beim Stande von 3:2 einmal vorn gelegen hatten. Bis zum 14:12-Pausenstand war es ein enges Kräftemessen nahezu auf Augenhöhe.

Aufgehört

Die Gäste erwischten den besseren Start in die zweite Halbzeit, bauten ihren Vorsprung bis zur 38. Minute auf 20:15 aus, doch es folgte ein kräftiger Leistungsknick. „Wir haben aufgehört, unseren Ball zu spielen, der uns vorher zum Erfolg geführt hat. Wir haben den Kopf verloren und einfach nicht mehr funktioniert – wir als gesamtes Team“, klagte Balthazar und fand auch 24 Stunden nach dem Spiel keine Erklärung für diesen Einbruch.

Auf der Kippe

Auf der anderen Seite brauchten die Gastgeberinnen nur sieben Minuten, um aus dem Rückstand eine 21:20-Führung zu machen. Zwar gelang VfL-II-Mannschaftsführerin Griet Prante wenig später noch einmal per Siebenmeter der Ausgleich, aber kurz darauf nutzte Owschlag eine Zwei-Minuten-Strafe gegen die Oldenburgerinnen, um erstmals mit zwei Toren in Front zu gehen. Diesen Vorsprung machten die Gäste in den letzten acht Minuten nicht mehr wett.

Aufarbeitung

Am Ende stand somit eine schmerzliche 25:27-Niederlage für die VfL-Reserve zu Buche, die das Team eine Woche vor dem Gastspiel bei Tabellenführer SV Henstedt-Ulzburg weiter in den Tabellenkeller gestürzt hat. „Wir müssen uns nun als Team zusammensetzen und schauen, wie wir es schaffen, diese Leistung auch über 60 Minuten zu halten“, sagte Balthazar nach der fünften Saisonniederlage und schob kämpferisch hinterher: „Um endlich allen zu zeigen, wie gut wir sind.“

VfL Oldenburg II: Rump, Schallschmidt - Schnell 1, Klöcker 2, Prante 9/4, Munderloh 1, Rebnau 1, Wichmann 2, Nölker, Schumacher 2, Könnecke, Oberegger, Führ 1, Kannegießer 6/2, Jack, Schommartz.

Jan-Karsten zur Brügge
Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion
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