Oldenburg - 37 Millionen Euro fließen in die Sanierung und Aufstockung der Operationssäle des Klinikums Oldenburg. Bereits eingeweiht wurde am Donnerstag der neue OP-Trakt, der inklusive der Räume für modernste Technik 2500 Quadratmeter Fläche misst. Vier Jahre wurde an dem feuerroten Trakt im dritten Geschoss gebaut. 15 Millionen Euro wurden allein in diesem Bereich verbraucht, davon kommen 11 Millionen Euro als Förderung vom Land Niedersachsen. Die Sanierung der Zentral-OPs, die sich nun anschließt, fördert das Land mit 18 Millionen Euro.
In dem neuen Bereich sind vier Operationssäle und zwei kleinere, sogenannte Eingriffsräume entstanden, in denen Patienten auch ambulant chirurgisch versorgt werden können. Alle OP-Abläufe mit der neuen Technik sind in den vergangenen Tagen immer wieder simuliert worden. Das Klinikum verfügt insgesamt über 17 Operationssäle, nach dem Abschluss der Sanierung werden es 19 sein.
Doch noch ist die Großbaustelle zwischen Alt- und Neubau nicht abgeschlossen. „Jetzt konzentrieren wir uns auf die Sanierung und die Erweiterung des Zentral-OPs“, erklärt Dr. Dirk Tenzer, Geschäftsführer des Klinikums den Verlauf.
Die neuen Säle sind nicht nur mit neuester Technik ausgestattet, wie Medizintechnik-Leiter Norbert Böckmann erläutert, sondern sind Dirk Tenzers Worten zufolge auch so konzipiert, dass Studierende der European Medical School (EMS) hospitieren können. Strenge Vorschriften regeln die Hygiene.
Darüber hinaus gibt es jedoch auch Übertragungsmöglichkeiten, online können Operationen auch an anderen Orten verfolgt werden. „So können wir unseren Anforderungen als Ausbildungshaus besser gerecht werden“, erläutert Tenzer.
