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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Zwei Brandsätze gegen Moschee geworfen

03.09.2014

Oldenburg Auf die Haci-Bayram-Moschee an der Emsstraße ist ein Brandanschlag verübt worden. Unbekannte warfen am Wochenende zwei Molotowcocktails gegen die große Fensterscheibe neben dem Eingang. Das bestätigte die Polizei am Dienstag auf Anfrage der NWZ. Es sei nur geringer Schaden entstanden.

Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Staatsschutz der Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten werten derzeit die vor Ort gesammelten Spuren aus. Konkrete Hinweise auf mögliche Täter liegen den Angaben zufolge nicht vor. Bislang bekannte sich auch niemand zu dem Anschlag. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagt ein Polizeisprecher. Vorsorglich wird die Moschee inzwischen häufiger als bisher schon in die nächtlichen Streifenfahrten einbezogen.

Nach den bisherigen Recherchen schlugen die Täter gegen 5 Uhr in der Nacht zu Sonnabend zu. Da die Moschee von Videokameras überwacht wird, lässt sich die Tatzeit genau benennen. Die Unbekannten warfen zwei mit brennbarer Flüssigkeit gefüllte Glasflaschen gegen das Gebäude. Zu diesem Zeitpunkt hielt sich niemand dort auf.

Das Feuer erlosch von selbst und hinterließ eine Verrußung an der Fensterscheibe und dem Mauerwerk. Gemeindemitglieder entdeckten die Tat erst Stunden später.

Seit sechs Jahren wird das ehemalige Firmengebäude im Osternburger Gewerbegebiet als Moschee genutzt. Den vom türkischen Staat unterstützten Moschee-Verein gibt es seit 1982 in Oldenburg. Aktuell zählt der Verein, der zum Dachverband Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) gehört, rund 250 Mitglieder.

Oberbürgermeister Gerd Schwandner verurteilt den Brandanschlag gegenüber der NWZ. In einem persönlichen Gespräch mit dem Vorstand der DITIB-Gemeinde hatte er bereits am Montag die Hoffnung geäußert, dass die Täter schnell gefasst werden.

Die Gemeinde selbst wollte sich am Dienstag aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht zu dem Vorfall äußern.

Hinweise an die Polizei unter Tel. 790-4115.

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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