Oldenburg - Auch nach seinem Abschied im vergangenen Jahr aus dem Rat der Stadt Oldenburg und dem Wechsel aus dem Schuldienst in den Ruhestand ist Rolf F. Müller noch viel beschäftigt. An diesem Donnerstag feiert er seinen 70. Geburtstag.
Geboren in Bürgerfelde, besuchte Müller die Hindenburg-Schule (heute Herbart-Gymnasium). Es folgte für vier Jahre die Verpflichtung als Zeit-Offizier bei der Bundesmarine, davon zwei Jahre als Leutnant auf einem U-Boot-Jäger. Sein letzter Dienstgrad bei der Marine, mit der er noch heute eng verbunden ist: Fregattenkapitän der Reserve außer Dienst.
Hauptberuflich war Rolf F. Müller 33 Jahre am Schulzentrum Berne als Lehrer und Fachseminarleiter tätig. 1981 wurde er erstmals für die SPD in den Rat der Stadt Oldenburg gewählt. Darüber hinaus hatte er von 1986 bis 1996 unter den Oberbürgermeistern Horst Milde und Dieter Holzapfel das Amt des Bürgermeisters inne. 1996 trat er unter anderem auf Grund unterschiedlicher Meinungen in der Diskussion um die Verpackungssteuer und um zusätzliche Stellplätze in der Stadt aus der SPD aus und wechselte in die CDU. 2001 wurde Rolf F. Müller für die CDU in den Rat der Stadt Oldenburg gewählt und blieb nochmals zehn Jahre.
Heute engagiert sich Rolf F. Müller als ehrenamtlicher Betreuer sowie als stellvertretender Schiedsmann. Zudem ist er zweiter Vorsitzender der Traditionsgemeinschaft Jagdbombergeschwader 43. Große Freude bereitet ihm die Tätigkeit als Vorsitzender des Freundeskreises der Korvette Oldenburg, die jüngst in Dienst gestellt wurde. „Die Pflege der Beziehungen zur Besatzung der ,Oldenburg’ ist mir als alter Marine-Offizier eine Herzensangelegenheit“, äußert er. Ferner gehört Müller dem erweiterten Vorstand des CDU-Stadtbezirks Nord-Ost an.
Rolf F. Müller ist mit Anke Müller-de Rot, Autorin und Vorsitzende des Arbeitskreises Frau im Mittelstand, verheiratet. Sie haben zwei erwachsene Kinder: Tochter Martina und Sohn Andreas.
