Da werden ein paar Rotkehlchen getötet und ein Aufschrei geht durch die Stadt. Wenige Kilometer weiter, in Tweelbäke, werden Tag für Tag hunderte Tiere zur Schlachtbank geführt. Die Fleischprodukte landen in den Kühltheken der Supermärkte und kaum jemanden interessiert das, man hat sich daran gewöhnt.

Die putzigen Rotkehlchen berühren das Herz. Dabei lassen sie in der Universität das Leben, damit durch die Forschung Tausenden Vögeln die Chance zum Überleben gegeben wird. Kalbsleberwurst kommt von niedlichen Kälbern, Lammbraten von Baby-Schafen und die Massentierhaltung steht ohnehin am Pranger. Es gibt wichtigere Themen, als sich über ein paar für die Forschung gestorbene Rotkehlchen aufzuregen.

Thomas Husmann
Thomas Husmann Redaktion Oldenburg