Oldenburg - Für Autofahrer ist es schon wiederkehrende Routine: Jedes Jahr wird ein Stück der Autobahn 28 zwischen Oldenburg und der Abfahrt Zwischenahner Meer von Baustellenfahrzeugen belegt. So geht das seit 2018. Auch in diesem Jahr wird das so sein. Die gute Nachricht: Es ist der letzte Abschnitt in diesem Sanierungsbereich.
Was noch fehlt, ist das letzte Stück zwischen der Auf- und Abfahrt Wechloy und dem Westkreuz. Doch das hat es in sich. Denn weil eine Vollsperrung aufgrund fehlender sinnvoller Umleitungsmöglichkeiten diesmal nicht infrage kommt, müssen alle Arbeiten bei laufendem Verkehr durchgeführt werden. Die Maßnahme soll im März beginnen und wird in zwei Phasen aufgeteilt.
Erste Bauphase
Wichtig: Alle Autobahnabschnitte im gesamten Stadtgebiet sind weiterhin in alle Richtungen geöffnet. Vollsperrung gibt es lediglich bei zwei Autobahnübergängen am Westkreuz. Wer auf diese angewiesen ist, muss die Umleitungen nehmen.
Während der ersten Bauphase wird der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen auf dem Überholfahrstreifen entlang der Baustelle geführt. Erste Bautätigkeiten werden laut Autobahn GmbH frühestens ab dem 7. März sichtbar. Die Verbindungsrampe aus Leer kommend in Richtung Bremen wird gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Nordtangente oder das Nordkreuz.
Ebenfalls gesperrt wird die Verbindungsrampe von der A 293 aus Brake kommend auf die A 28 in Richtung Leer. Der Kfz-Verkehr, der in diese Richtung unterwegs ist, muss bereits am Nordkreuz über die A 29 fahren, dann den Weg einmal über den gesamten Autobahnring nehmen, um von der anderen Seite das Westkreuz zu erreichen.
Zusätzlich kommt es in der ersten Bauphase zu zwei jeweils zweiwöchigen Schließungen der Anschlussstelle Wechloy. Die Sperrungen der Auf- und Abfahrten jeder Richtungsfahrbahn werden nacheinander erfolgen. Die genauen Sperrzeiten werden noch bekanntgegeben.
Zweite Bauphase
Der Beginn für die zweite Bauphase ist voraussichtlich für Mitte Juli geplant. Der Verkehr in beiden Richtungen wird dann jeweils einstreifig auf dem Standstreifen an der Baustelle vorbeigeführt.
Auch in dieser Phase werden zwei der Verbindungsrampen nicht passierbar sein. Wer aus Richtung Ostfriesland kommend nach Norden will, muss dann den Umweg über die A 28 Richtung Bremen und die A 29 nehmen. Wer umgekehrt normalerweise die A 28 aus Richtung Bremen nimmt, um Richtung Ammerland zu fahren, muss dann bereits am Ostkreuz den Weg Richtung Wilhelmshaven wählen, um über das Nordkreuz oder die Nordtangente von der anderen Seite ins Westkreuz einfahren zu können.
Maßnahme
Die Autobahn GmbH führt nach eigenen Angaben eine sogenannte grundhafte Erneuerung durch. Das bedeutet, dass die Fahrbahndecke und die darunterliegenden Trag- und Frostschutzschichten komplett aufgenommen und erneuert werden. Darüber hinaus findet die Instandsetzung der Entwässerungsanlagen sowie die Erneuerung der Leitplanken und Beschilderung statt. Investiert werden in dem Abschnitt demnach rund 7,5 Millionen Euro.
