Oldenburg - Immerhin das große Turnfest mit tausenden Besuchern in Oldenburg wird nach Absprache mit der Stadt abgewartet: Nach dem Himmelfahrtswochenende, ab Montag, 22. Mai, wird der Bahnübergang an der Alexanderstraße gesperrt. Betroffen sind (bis auf die Bahn natürlich) alle Verkehrsteilnehmer, also auch Radfahrer und Fußgänger. Die Schließung soll voraussichtlich knapp drei Wochen bis zum 9. Juni andauern.
Hintergrund sind die fortschreitenden Arbeiten zum Bau der neuen Eisenbahnbrücke. Laut Bahn beginnen nun die Schritte für das eigentliche Brückenbauwerk, nachdem in den vergangenen Monaten die Stützwände für die Rampen errichtet worden waren. Für die Herstellung des Brückenbaus wird eine Unterkonstruktion, ein sogenanntes Traggerüst, benötigt. Dieses aus zahlreichen Stahlträgern bestehende Konstrukt wird mihilfe eines Krans aufgebaut. Aus Sicherheitsgründen dürften sich in dem gesamten Bereich keine fremden Personen befinden, begründet die Bahn die Sperrung.
Es ist nicht die erste Vollsperrung dieses Bereichs, darum sind die Abläufe teilweise schon eingeübt. Der Autoverkehr wird Richtung Norden (stadtauswärts) über die Nadorster Straße, den Scheideweg und den Bürgerbuschweg umgeleitet. In Gegenrichtung verläuft die Route über den Brookweg, den Rauhehorst und die Elsässer Straße. Diesen Weg nehmen auch die Linienbusse der VWG. Für Fußgänger und Radfahrer gibt es gesonderte Umleitungen.
Betroffen von der Schließung sind die Buslinien 302, 313, 329, 330 und N36. Die Haltestellen von-Finckh-Straße (auswärts), Melkbrink, Frankenstraße, Schulweg, Im Dreieck, Feldstraße und Theodor-Pekol-Straße werden in der Zeit nicht regulär angefahren. Damit die Wege zur Haltestelle für die Menschen nah des Bahnübergangs nicht zu weit werden, gibt es montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr einen stündlichen Shuttlebus, der zwischen den nicht angefahrenen Haltestellen pendelt und die Fahrgäste dann zu einem Punkt bringt, an dem die regulären VWG-Busse halten.
