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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

BÜRGERFORUM: Baustelle kostet viele Kunden

26.08.2006

OLDENBURG Es wurden Fehler angeprangert. Auch der Von-Finckh-Straße soll geholfen werden.

Von Klaus Fricke OLDENBURG - Nachkarten war angesagt. Die Probleme, die Anwohner und Geschäftsleute in den vergangenen Monaten mit der Baustelle Donnerschweer Straße hatten, bewegten die etwa 140 Teilnehmer und Zuhörer des NWZ-Bürgerforums im Wahlbereich Mitte-Nord/Donnerschwee.

Wenige Wochen vor Ende der Arbeiten zog Dr. Anton Pfeifer, Apotheker im Baustellenbereich, ein ernüchterndes Fazit: „Das war eine ganz schlimme Situation, 50 Prozent unserer Kunden sind weggeblieben. Ich kann nur allen Kunden, die die Treue gehalten haben, danken, aber auch den Bauarbeitern, die sich sehr angestrengt haben.“

Die Schuldigen für die Misere suchten die Politiker woanders: „Es gab ein Kommunikationsproblem“, meinte Tobias Frick (Grüne), „die Verwaltung hätte nach den ersten Hilferufen schneller reagieren müssen.“ Auch Bernhard Ellberg (SPD) sah Kommunikationsfehler: „Als die Kaufleute einbezogen wurden, wurde es besser.“ Diesen Eindruck hatte ebenfalls Hans-Peter Blöcker (CDU), während Johannes Langfermann (FDP) „Dilettantismus und Hochnäsigkeit bei den entscheidenden Stellen“ anprangerte. Franz Norrenbrock (BFO) pochte darauf, dass halbseitig hätte gearbeitet werden müssen, und Evelyn Schuckardt (Linkspartei) zog den Schluss: „Die Bevölkerung muss sich einmischen, damit künftig besser koordiniert wird.“ Das Problem bleibt aber für Ellberg: „Die Politik sorgt für das ,Ob’ einer Maßnahme, das ,Wie’ macht danach die Verwaltung.“

Das „Wie“ soll bei der nächsten Baustelle (Ausbau vordere Alexanderstraße) auf jeden Fall besser werden, versprachen alle. „Und dann“, sagte eine Frau, „sollte man sich mal um den Schleichverkehr der Lastwagen über die Trasse Von-Finckh/Elsässer Straße kümmern. Der wird immer schlimmer.“ Die Politiker sagten zu, sich dafür einzusetzen, dass hier kurzfristig Verbotsschilder für schwere Laster aufgestellt werden.

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