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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Bergläufer loben Abwechslung am Utkiek

15.09.2015

Oldenburg Lange hatten die führenden fünf gemeinsame Sache gemacht, aber kurz vor Schluss forcierte Frank Bartsch das Tempo und sicherte sich den Sieg beim Oldenburger Berglauf. Dieser war mit 11,6 Kilometern die längste Distanz des Sparda-Laufes in Kreyenbrück am Sonnabend – und der anstrengendste Lauf der von DSC und LT Oldenburg Süd (BWB) organisierten Veranstaltung war es mit Sicherheit auch, schließlich hatten die 38 Teilnehmer bei den zwei Runden über die gesamte Anlage des Osternburger Utkiek insgesamt mehr als 200 Höhenmeter zu überwinden.

Bartsch von den Laufsportfreunden Oldenburg gewann den Lauf schließlich in 50:22 Minuten. Eilert Hustede (Team Laufrausch/50:43) wurde Zweiter, Michael Meincke (Rakelmann Optik/50:58) lief auf dem dritten Platz ins Ziel. Es folgten Rolf Stamereilers (TuS Eversten/51:41) und Volker Asche (LSF/52:19). Schnellste Frau über die Hügel war Annegret Meyer (59:02) vor Petra Behrens (49:39) und Heike Greis (50:08) von den Laufsportfreunden.

Bartsch, der sich aktuell auf den Frankfurt-Marathon Ende Oktober vorbereitet, lobte den Lauf im Anschluss: „Ich finde es klasse, dass es auch mal hoch und runter geht.“ Meincke, der zuletzt auch beim „Vull wat Manns Loop“ am Strand in Bensersiel sowie beim Airborne Fit-Run auf dem Truppenübungsplatz in Bümmerstede auf das Podest gelaufen war und seine Geländefähigkeiten unter Beweis gestellt hatte, fand den Utkiek-Lauf ebenfalls „abwechslungsreich“.

Zeitgleich zum Berglauf waren die Teilnehmer des Rennens über zehn flache Kilometer auf der Strecke rund um den Utkiek gestartet. Hier setzte sich ein „alter Bekannter“ durch: Ex-DSCer Lutz Lohse gewann den Lauf in 36:26 Minuten vor Jürgen Reents vom Team Laufrausch, der in 36:56 ebenfalls noch unter 37 Minuten blieb. Drittplatzierter wurde Triathlon-Talent Jesse Hinrichs vom 1. TCO „die Bären“ in 37:10 Minuten. Die beiden LSF-Teamkollegen Axel Felsmann (37:13) und Axel Schneider (37:55) verpassten das Podium.

Lohse wohnt seit Jahren auf der niederländischen Insel Texel und hat einen seiner „drei bis vier Besuche im Jahr“ in seiner Heimat auf den Sparda-Lauf-Termin gelegt. „Ich wollte mal sehen, wie ihr das hier so macht mit den Schülerläufen“, sagte der ehemalige Oldenburger. Im Oktober will der 51-Jährige erneut anreisen, um im Rahmen des Oldenburg Marathon zum 28. Mal am traditionellen Citylauf über zehn Kilometer teilzunehmen. Auch da rechnet er sich mit einer 36er-Zeit Chancen für das Podest aus. „Das war früher nicht möglich“, sagt der erfahrene Läufer, der den Citylauf 1993 in gut 31 Minuten gewann, zuvor aber auch mit einer Zeit von unter 31 Minuten das Podest einmal verpasst hatte.

Bei den Frauen war Nantke Schilling die Schnellste. Die Oldenburgerin, die nur für sich selbst trainiert und keinem Verein angehört, fand auch den Lauf rund um die höchste Oldenburger Erhebung „sehr schön“. In 46:51 Minuten distanzierte sie deutlich Doppelstarterin Petra Behrens (LSF/49:39).

Beim Fünf-Kilometer-Rennen gab noch ein kleines Problem bei der in diesem Jahr neu etablierten Streckenführung, so dass ein Teil der Läufer einen kleinen Umweg zurücklegte. Dennoch setzte sich erwartungsgemäß Jakob Günther durch. Der Ex-Fußballer, der für den VfL startet, benötigte 17:20 Minuten und verwies Benjamin Koc (Cewe/17:47) auf Rang zwei.

Dahinter liefen Jörg Heinrichs und Christian Finck zeitgleich nach 18:41 Minuten ins Ziel. Auch die folgenden fünf, Stefan Aytan (Cewe/18:52), Christoph Schlaack (18:53), Abrahim Kalil (Cewe/18:56), Michael Helms (LSF/ 18:58) und David Wenzel (VfL/18:59) schafften es noch unter die 19-Minuten-Marke.

Bei den Frauen hatten Talente des VfL die Nase vorn: Die U-18-Athletin Maelle Bays siegte in 19:22 vor ihrer Teamkollegin Bonnie Andres, die in 19:44 Minuten die Klasse U 16 gewann. Derselben Altersklasse gehört BTBerin Jette Grön an, die Gesamtdritte wurde. Hinter U-14-Siegerin Franziska Lüken (Molbergen/22:03) und U-16-Läuferin Liv Nottrodt (Helene-Lange-Schule/22:23) war Anke Dongowski als Fünfte die schnellste Erwachsene in 22:31 Minuten.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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