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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

AGO baut Partnerschaft zu Kibbuz-Schule aus

31.10.2013

Oldenburg Mit Leben füllt das Alte Gymnasium seit Jahren seine Beziehungen zu Israel. Bestes Beispiel ist das Seminarfach Israel. Seit 2006 widmet sich das Seminarfach den deutsch-israelischen und deutsch-jüdischen Beziehungen. Entscheidend unterstützt wird das Projekt vom Regional Council von Mateh Asher und der Oldenburger Wirtschaftsförderung.

Gerade kehrten 16 Schüler und Schülerinnen des Seminarfachs von einer Israel-Reise zurück. Ein Jahr lang hatten sie sich darauf vorbereitet, u.a. mit zahlreichen Facharbeiten und Hebräischunterricht von einer Dozentin aus Tel Aviv (die NWZ  berichtete).

Zunächst ging es nach Tel Aviv, Jerusalem und den National Park Ein Gedi am Toten Meer. Eine der Schülerinnen führte durch das weltweit einzigartige Bauhaus Ensemble White City. In Jerusalem erhielt die Gruppe eine Führung durch das Neustadtviertel von dem Oldenburger Auswanderer Dov Eilon, der seinerzeit als Björn Ihle am GAG sein Abitur ablegte und heute für das israelische Fernsehen arbeitet. Außerdem besuchten die Schüler Yad Vashem. Übernachtet wurde in Jerusalem im arabischen Teil der Altstadt im Österreichischen Hospiz, dem ältesten Pilgerhaus im Heiligen Land.

Im National Park Ein Gedi erwanderten die Schüler die Flussoasen des Wadi David. Die Fahrt durch die Westbank ermöglichte interessante Einblicke in die verworrene politische Situation des von Israelis und Palästinensern bewohnten Gebiets.

Der zweite Teil widmete sich der Partnerschaft mit Mateh Asher. Die Schüler besuchten die Ausstellung des Oldenburger BBK im Water Tower in Nahariya und mit Steffen Trawinski vom Amt für Wirtschaftsförderung auch den Tanz Kibbuz Gaaton, wo große Choreographen den tänzerischen Nachwuchs Israels ausbilden sowie die Cabri Manor High School. Neben Workshops und dem Besuch des Drusendorfa Peqin gehörten die Unterwasserhöhlen und Kreidefelsen Rosh Hanikras zum Programm.

Jörg Witte, der das AGO-Partnerschaftsprojekt leitet, sagt: „Wir haben gesehen, dass in Mateh Asher arabische und drusische Minderheiten zwar in eigenen Dörfern, aber friedlich in unmittelbarer Nähe mit den jüdischen Nachbarn leben.“ Der Theaterpädagoge Arik Gutler, der den Aufenthalt in Cabri vorbereitet hatte, führte die Schüler am letzten Tag durch die mittelalterliche arabische Altstadt Akkos, einer der ältesten Städte im Nahen Osten.

Jörg Witte: „Eines der Hauptanliegen des Seminarfachs besteht darin, deutschen Schülern die Möglichkeit zu eröffnen, ein eigenes Israel-Bild zu entwickeln, ein Bild das nicht allein durch permanente mediale Präsenz des Nahostkonflikts, sondern durch persönliche Erfahrungen mit den Menschen in den Dörfern und Kibbuzim unserer Partnergemeinde geprägt ist.“

Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Oldenburger Schulen
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