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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Natur: Flügge werden in der Grundschule

23.02.2019

Alexandersfeld Wie sieht eigentlich ein Kleiber aus? Und was unterscheidet die Kohlmeise von der Blaumeise? Diese Fragen können die gut 170 Kinder der Grundschule Alexandersfeld flugs beantworten. Dafür hat die Arbeitsgemeinschaft Garten-Natur-Umwelt (Garten-AG) gesorgt, die seit dem Schuljahr 2017/18 besteht, indem sie sämtliche Klassen mit Postern ausgestattet hat, auf denen die häufigsten Gartenvögel abgebildet sind.

Spatz & Co. in natura

Doch da sieht man Amsel, Drossel, Fink und Star ja nur auf Papier. Die Kinder wollen Spatz & Co. aber auch in natura beobachten. Und dafür haben sie – mit der großen Unterstützung der Eltern – einiges in die Wege geleitet. Oder besser: auf den Baum gebracht. Erst jüngst trafen sich Groß und Klein an einem Samstag, um mehr als 40 Nistkästen auf dem weitläufigen Schulgelände anzubringen.

Seit dem Schuljahr 2018/2019 ist die Grundschule eine der vom Naturschutzbund (Nabu) ernannten 40 „Vogelzählschulen im Nordwesten“. In Oldenburg gehören außer ihr die Grundschule Etzhorn und die Oberschule Osternburg zu dieser Runde. Der Nabu hat sie bereits mit diversen Schaufutterstellen ausgerüstet. So konnten die Alexandersfelder schon den ganzen Winter über Vögel beobachten.

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Das weitläufige Areal der Grundschule an der Alexanderstraße 500 mit seinem großen Baumbestand bietet ideale Bedingungen für die Ansiedlung vieler Tierarten. „Aus den Klassenzimmern konnten schon immer verschiedene Vogelarten sowie Eichhörnchen beobachtet werden“, erzählt Lehrerin Sabine Preuß, die die Garten-AG leitet. Auch deshalb wurde damit begonnen, die Artenkenntnis der Schülerinnen und Schüler intensiver zu schulen.

Die Garten-AG hat bereits eine Trockenmauer angelegt, die Insekten und kleinen Echsen ein Zuhause bieten kann. Außerdem: „Vom Nabu erhielten wir zahlreiche Schwalben-Doppelnester, die rund um das Schulgebäude unter dem Dachüberstand angebracht wurden“, erzählt Sabine Preuß. Und dann wurde in Zusammenarbeit mit dem städtischen Fachdienst Naturschutz eine Wildblumenwiese angelegt, um dem Insektensterben entgegenzuwirken. Auch am Nabu-Projekt „Bis in die Puppen“ ist die Schule beteiligt und setzte besonders raupenfreundliche Pflanzen. Ein Wildkräuterbeet ist noch in Planung.

Doch nun war erst einmal der Nisthilfentag unter dem Titel „Unser Schulhof und -garten als Lebensraum für Vögel und Fledermäuse“ angesetzt – ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Nabu. 2000 Euro gab es laut Sabine Preuß von der Bingo-Umweltstiftung Niedersachsen dazu. Auf dem Schulgelände wurden Nisthilfen für verschiedene Vogelarten, Fledermäuse und Eichhörnchen angebracht.

Alle wissen Bescheid

„Die Garten-AG hat nummerierte Schilder getöpfert, um eine Dokumentation des Bezugs der Nester zu ermöglichen, und wird sich langfristig um die Pflege der Kästen kümmern“, berichtet die Sachkundelehrerin. Das Projekt wurde von der Garten-AG im Forum der ganzen Schule vorgestellt. Nicht nur Poster, sondern auch Steckbriefe informieren seither über die verschiedenen Tierarten, die auch im Sachunterricht thematisiert werden.

Der Großteil des Schulgeländes ist außerhalb des Schulbetriebs als Spielplatz öffentlich zugänglich. Somit haben auch andere Interessierte die Möglichkeit, sich an der Tierwelt zu erfreuen: an Schultagen immer ab 14 Uhr.

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