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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Anmerkung zur Klima-Bewegung

25.06.2019
Betrifft: „Aktive fordern Gratis-ÖPNV in Oldenburg“; zu den Forderungen der Schüler-Bewegung „Fridays for Future“ an die Stadt Oldenburg (NWZ vom 18. Juni)

Liest man Ihre Artikel über den selbstlosen Einsatz des Jungvolks (...) zur Rettung des Kontinents, stellt man immer wieder fest, dass sich Ihre Kenntnisse über das Klima lediglich aus Meinungen bilden, die Ihnen andere je nach Stimmung ausmalen. Man erinnere sich noch an Baghwan und seine Blumenkinder. Damals ging es um freie Liebe und man folgte ihm wie im Trance. (...)

Man brüllt halt alles nach, was man Ihnen vorbrüllt. Oder, wie in diesem Artikel willig vorgestellt, stellt eine Forderungsliste auf, die sich aus Spickzetteln zusammengefügt haben (abschreiben kennt man ja aus seinem Klassenzimmer).

(...) Wenn ich diesen Klein-Jugendlichen mal einen Vortrag halten würde, und ihnen die richtigen (nicht medienwirksame) Fragen stelle, kämen sie aus dem Heulen und Zähneklappern nicht mehr raus. Dass sich ein Herr Krogmann mit den Kindern solidarisiert, zeigt, auf welchem Niveau er sich befindet. (...)

Übrigens, Gratis-Nahverkehr ist keine neue Erfindung und wurde bereits in mehreren Städten vorgebracht. Bundesbahn und kommunal-kontrollierter Nahverkehr ist Volkseigentum (beim kommunalen Nahverkehr ist das nicht immer der Fall) und sollte demnach wie ein NPO handeln. Für einen Gratis-Nahverkehr zu plädieren, zeugt von der Bildungslücke, die diese Kinder in ihrem Forderungskalender aufgestellt haben. (...) Da drängt sich natürlich wieder eine Unterrichtslücke in allen Schulen auf, die Themen auf Allgemeinbildung, Lebensvorbereitung und Hauswirtschaft in den Unterrichtsstoff einzuführen. Dann klappt es auch mit der Bildung statt „Fridays for Future“.

Peter B. Sanden
Oldenburg

Verzicht auf Fleisch, ist nicht gleichzusetzen mit einem Verbot! Wer den Unterschied zwischen Verzicht und Verbot nicht (er)kennt, hat auch kein Interesse an einer sachlichen und inhaltlichen Auseinandersetzung.

Nur den Unterschied sollte man schon kennen, aber das ist typisch deutsch, von einem Verbot steht in dem Artikel da gar nichts. So heißt es in diesem Artikel: „In öffentlichen beziehungsweisen städtisch geleiteten Essensausgaben nur noch ein Mal in der Woche Fleisch anzubieten.“

Typisch Deutsch ist es, aus einem Verzicht ein Verbot zu machen.

Ich nenne Ihnen noch ein Beispiel: Wenn ich sage: Verzichten Sie doch bitte darauf, den Filter Ihrer Zigarette in die Botanik zu werfen, machen diejenigen die sich angesprochen fühlen daraus ein: „Ich lasse mir das Rauchen nicht verbieten.“

Von einem Verbot ist nie Rede gewesen, lediglich darauf zu verzichten, den Kippenfilter nicht in die Botanik zu schmeißen. Lesen und verstehen gehören nicht zu den Fähigkeiten derer, die auf die Schülerinnen und Schüler verbal einprügeln.

Alexander Westerman
Varel

Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

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