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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

EXPORT: China ordert Ökologie aus Oldenburg

28.03.2009

OLDENBURG Oldenburger planen Öko-Siedlungen in Südwest-China: Oberbürgermeister Gerd Schwandner hat in Huaxi (Provinz Guizhou) eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben, die einen Teil des 400-Milliarden-Konjunkturprogramms der Chinesen in Oldenburger Kassen lenkt.

Die 320 000-Einwohner Stadt wird Projekte ökologischen Bauens in Verbindung mit erneuerbaren Energien verwirklichen. Die Vorhaben dienen als Vorbilder für Chinas ökologischen Umbau und sollen auf der Expo 2010 in Shanghai präsentiert werden. Das teilte Schwandner am Freitag mit.

Pläne für Wohnquartiere

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Beteiligt sind die Planungsbüros Iven&Feeken/Leasyn, Aqua Ecology und IFE Eriksen, Stadtverwaltung sowie Uni und Fachhochschule, die die Projekte wissenschaftlich begleiten werden. Realisiert werden zwei Wohnquartiere nebst Hotel, Plaza und Grünflächenplanung, ein Masterplan zur Abwasserbehandlung und Gewässersanierung sowie die Ausrüstung von Verwaltungsgebäuden mit Solarstromanlagen. Zur länderübergreifenden Koordination wurde eine Lenkungsgruppe ins Leben gerufen – eine Plattform, die weiteren Oldenburger Unternehmen Geschäfte ermöglicht, so Schwandner.

Nach Angaben von Wei Zuo, Leiterin des China-Büros im Rathaus, kamen die Oldenburger u.a. wegen ihrer Kompetenzen zum Zuge. Diese seien für die Chinesen vor allem durch die städtisch/wirtschaftlich/wissenschaftlichen Netzwerke Olec (Oldenburger Energiecluster) und UNO (Umweltnetzwerk Oldenburg) erkennbar geworden – wegen der Ähnlichkeit mit eigenen Strukturen. Zudem trügen die Kontakte zu Staat und Parteikadern im Rahmen der Oldenburger China-Initiative nun Früchte.

So bestehen freundschaftliche Beziehungen zu Professor Yun Long E (Universität Peking). Dessen Institut ist u.a. für die Verteilung jener 160 Milliarden Euro zuständig, die im Konjunkturprogramm für Umweltprojekte vorgesehen sind. Er weilte im Dezember für einem Vortrag in Oldenburg, u.a. weil sein Institut eine Kooperation mit dem Umweltinstitut der Oldenburger Uni unterhält. Seit Dezember laufen auch die Gespräche für die Beteiligung an den Projekten in Huaxi.

Auch Uni kooperiert

Uni-Professor Uwe Schneidewind unterzeichnete in Huaxi zudem eine Kooperationsvereinbarung mit der Guizhou-Universität, einer Elite-Uni mit 50 000 Studenten. Neben weiteren Projekten werden die Hochschulen Maßstäbe entwickeln, mit denen die ökologischen Vorteile der Modellprojekte in Huaxi ermittelt werden können. Auch die Fachhochschule ist mit im Boot, um Konzepte für energieeffizientes Bauen zu erstellen und umzusetzen. China hat den ökologischen Umbau des Landes zu einem der wichtigsten Staatsziele erklärt. Schwandner: „Dieser Markt bleibt für Jahrzehnte interessant.“

Oldenburger Schulen
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Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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