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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Dankbar für die Zeit in Oldenburg

28.03.2014

Oldenburg „Wir freuen uns auf unser Zuhause, aber wir werden Oldenburg vermissen“, sagen Mauricio López Langenbach (40) und seine Ehefrau Heidi Meudt (39) kurz vor ihrer Abreise. Das Ehepaar aus Neuseeland lebte mit den gemeinsamen Kindern Clemente (10) und Luna (6) 18 Monate lang in Oldenburg.

Neugierig auf Deutschland waren López Langenbach und Meudt schon immer: beide haben Vorfahren, die im 19. Jahrhundert in Deutschland lebten. Ein Forschungsstipendium der Humboldt-Stiftung für die Biologin Meudt bot ihnen dann die Chance, für 18 Monate in Oldenburg zu leben. Meudt forschte in dieser Zeit an der Carl-von-Ossietzky-Universität über Evolution und Biodiversität von Pflanzen.

López Langenbach stammt ursprünglich aus Chile, Meudt aus Wisconsin in den USA. Kennengelernt haben sie sich während des Studiums in Chile, als Meudt als Austauschstudentin dort war. 1998 heirateten sie und gingen gemeinsam nach Texas, wo Meudt ihren Doktor in Biologie machte. Dort wurde auch ihr Sohn Clemente geboren.

Nach Neuseeland flog das Ehepaar zum ersten Mal im Rahmen von Meudts Forschung. Dort gefiel es ihnen so gut, dass sie Neuseeland zu ihrem neuen Zuhause machten. Seit 2004 leben sie in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington. Hier kam ihre Tochter Luna zur Welt.

Seit August 2012 ist die Familie in Oldenburg. Mit etwa 160 000 Einwohnern ist Oldenburg nicht einmal halb so groß wie Wellington mit seinen 440 000 Einwohnern.

Am Anfang gab es einige Schwierigkeiten zu überwinden, vor allem bürokratische. Auch die Sprache musste erlernt werden: López Langenbach und Meudt konnten vor ihrem Aufenthalt hier lediglich Grundlagen. Ihre Kinder lernten die Sprache sehr schnell, das Ehepaar belegte VHS-Kurse. „Für mich war es wichtig, die Sprache zu lernen, weil ich viele deutsche Vorfahren habe. Und auch mein Name ist deutsch. Jetzt bin ich stolz darauf, die Sprache zu können“, erklärt Meudt. Die Familie lebte sich schnell in Oldenburg ein. Clemente besuchte die Katholische Grundschule in der Harlingerstraße, Luna die Kindergärten St. Bonifatius und St. Marien. López Langenbach, der in Neuseeland als Übersetzer tätig ist, erhielt für Deutschland keine Arbeitserlaubnis. „Ich habe stattdessen viele Kurse gemacht, zum Beispiel einen über Käseherstellung“, erklärt er.

Besonders gefallen haben der Familie die Traditionen in Deutschland. „Ich habe eine Kohlfahrt mit meinen Kollegen gemacht, daran werde ich mich immer erinnern“, schwärmt Meudt. Auch der Oldenburger Kramermarkt war ein besonderes Erlebnis für alle. Beeindruckt war die Familie von der kulturellen Vielfalt in Deutschland, die sie auf Reisen in verschiedene Städte wahrgenommen hat.

Am 3. April wird die Familie zu einer Reise durch Frankreich, Italien und Spanien aufbrechen, bevor sie im Juni die Heimreise antritt. Der Abschied aus Oldenburg wird ihnen schwer fallen. „Uns werden die Fahrräder fehlen. Es war angenehm, kein Auto fahren zu müssen“, so Meudt. Vor allem werden sie jedoch ihre neu gewonnenen Freunde vermissen. „Wir fühlen, dass wir jetzt Teil der Gemeinde sind“, erklärt López Langenbach, „und wir sind sehr dankbar für die Zeit, die wir hier verbringen durften.“

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Jana Budde Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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