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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Mathe-Olympiade In Oldenburg: Das alles ohne Taschenrechner?

17.05.2017

Oldenburg Grundschul-Mathematik? Also bitte, das kann ja so schwer nicht sein. Ein bisschen Plus und Minus, schon ist die Goldmedaille im Sack. Es ist Mathe-Olympiade in Oldenburg. Die Besten der besten Dritt- und Viertklässler messen sich im Rechnen und Knobeln. Denen werd ich’s doch wohl zeigen. Oder?

83 Schülerinnen und Schüler tummeln sich in der Aula der Cäcilienschule. Neun Grundschulen nehmen an dieser zentralen dritten Runde des Wettbewerbs teil. In zwei Vorentscheiden haben sie die Talente herausgefiltert, die sich nun der Herausforderung des Finales in ihrer Altersklasse stellen. „Wir wollen ihnen einen schönen Rahmen bieten“, sagt Organisatorin Maren Hawighorst.

Mathe hatte ich als Prüfungsfach, als ich Abitur machte: neun Punkte, also immerhin eine Drei. Trotzdem fühle ich Nervosität in mir aufsteigen. Was wird abgefragt? Welches Leistungsniveau hat eigentlich die Grundschule? Und was mache ich noch gleich mit diesem Geodreieck, das meine Frau mir extra besorgt hat?

Kurz nach 8 Uhr dürfen alle die Arbeitsblätter umdrehen. 90 Minuten Zeit haben wir für sechs Aufgaben auf vier Seiten – und gleich bei der ersten gerate ich ins Stocken. Genaue Details darf ich nicht verraten, schließlich haben noch andere Schulen die Gelegenheit, an der Mathe-Olympiade teilzunehmen. Aber die Knobelei erinnert ein wenig an Sudokus aus den Rätselheften.

Es folgen mehrere Textaufgaben, logische Zuordnungen von Buchstaben und Zahlen und etwas Geometrie. Und ich kann nicht behaupten, dass ich durch die Arbeit einfach so durchrausche. Probleme bereitet mir vor allem das schriftliche Rechnen. Ab der fünften Klasse half mir da der Taschenrechner, im Alltag heute das Smartphone. Und dann soll ich plötzlich vierstellige durch zweistellige Zahlen teilen?

Als die ersten Schüler ihre Arbeit vor mir abgeben, werde ich schon nervös. Etwa 75 Minuten benötige ich für alle Aufgaben. Dann heißt es abwarten, während korrigiert wird. Am Ende gibt es Urkunden und Medaillen. Und für mich? „Super!!“, hat Maren Hawighorst auf meine Arbeitsblätter geschrieben. 33 von 37 Punkten. Mein größter Fehler: Beim Umrechnen von Sekunden auf Minuten habe ich mich irgendwo total verzettelt. Dennoch hätte es für den Gold-Status gereicht. Ich bin sogar Wettbewerbsbester – einen Punkt vor den besten Schülern. Na, denen hab ich’s aber gezeigt.

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Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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