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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Das Ende der Kreidezeit im Unterricht

06.04.2017

Oldenburg Das Klassenzimmer der Zukunft ist digital: schnelle Breitband-Internetverbindungen, belastbare WLAN-Netze, Laptops oder Tablets für jeden Schüler und interaktive Whiteboards als Ersatz für traditionelle Großtafeln. Kreide und Schwamm haben auf absehbare Zeit ausgedient, Füller und Heft wohl ebenfalls. Die Digitalisierung des Unterrichts ist „das dickste Brett, das Schule in den nächsten 20 Jahren zu bohren hat“, ist Oliver Pundt, Leiter der BBS Wechloy, überzeugt.

Wie eine moderne IT-Ausstattung in der Praxis genutzt wird, demonstrierten Pundt und sein Stellvertreter Rolf Meyer-Lammers am Dienstagnachmittag den Mitgliedern des Schulausschusses. Für die Bildungsgänge Rechtslehre sowie Staats- und Verwaltungslehre wurde eine Lernplattform entwickelt, mit der die Schüler online lernen. Gearbeitet wird nach dem Motto „Bring Your Own Device (BYOD)“ – das ist die Bezeichnung dafür, private mobile Endgeräte wie Laptops, Tablets oder Smartphones in das Schulnetzwerk zu integrieren, so dass auch ein Zugriff von zuhause aus, sprich lernortunabhängig, möglich ist. „Damit holen wir die Lebenswirklichkeit der Schüler in die Schule. Dadurch können wir mehr auf junge Menschen eingehen, als es durch tradierten Unterricht möglich wäre“, erklärte Pundt. Gleiches gelte für Lehrkräfte, die vorbereitende Arbeiten für Unterricht in Heimarbeit auf dem Server ablegen können.

Während die BBS Wechloy laut Pundt rund zwei Drittel der investiven Mittel des Schulträgers für moderne Technik ausgibt, haben sich auch andere Oldenburger Schulen auf den Weg zum IT-orientierten Unterricht gemacht. „Wir geben schon jetzt eine Menge Geld für den IT-Bereich aus“, hob Schulamtsleiter Matthias Welp hervor. Im Haushaltsjahr 2017 stehen für die Beschaffung von Hard- und Software insgesamt rund 3,089 Millionen Euro bereit.

Diesen Weg will die Stadt jetzt in einem systematischen und konzeptionellen Vorgehen zusammenfassen. „Wir haben eine breite Gemengelage an Ausstattung und Software. Das wollen wir vereinheitlichen“, sagte Schuldezernentin Dagmar Sachse. Mit der Erarbeitung eines Konzepts hat die Stadt das Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) beauftragt. Das auf die verschiedenen Schulformen abgestimmte Konzept soll im Laufe des Jahres vorliegen. In 2018 sollen die Planungen an vier Schulen als Pilotprojekt umgesetzt werden. Welche das sein werden, steht noch nicht fest, so Welp.

Dr. Anja Zeisig vom Büro „ifib consult“ informierte über die weitere Vorgehensweise: Noch in diesem Monat werden Workshops zur Erstellung und Fortführung von schulischen Medienkonzepten stattfinden. Diese richten sich an alle städtischen Schulen. „Zeitgleich läuft eine Online-Befragung an allen Schulen, um den aktuellen Bestand und den gewünschten Bedarf zu ermitteln“, erläuterte Anja Zeisig. Sie arbeitet dabei eng mit der Leiterin des städtischen Fachdienstes Informations- und Kommunikationstechnik, Daniela Berger, zusammen.

Ziel des Projektes ist eine bessere Planbarkeit der Medienausstattung sowie deren Beschaffung. Auch der Erwerb von Lizenzen könne so besser und kostengünstiger gesteuert werden, hofft Welp.

Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Oldenburger Schulen
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Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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