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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Kita In Oldenburg: 90 Kinder als Stadtentdecker auf Hochtouren

10.04.2019

Dietrichsfeld Die Eierlikörbrücke wird es in Oldenburg nie geben, auch die Erdbeerstraße hätte nur eine schlechte Chance. Aber wie wäre es mit der Freundestraße? Die Kinder aus Dietrichsfeld würde es freuen, wenn zumindest eine klitzekleine Straße in ihrem Viertel einen dieser Namen trüge.

Mit dem Thema „Mein, dein, unser Oldenburg“ haben sich die 75 Kindergarten- und 15 Krippenkinder der evangelischen Kita Eupener Straße einen Monat lang beschäftigt. Sie waren als Stadtentdecker unterwegs: in der Gegenwart, der Vergangenheit, aber auch mit Wünschen für die Zukunft.

Das Thema hatten sich die Kinder selber ausgesucht. Das sei zwar immer so bei den zwei Projektphasen pro Jahr, erzählt Einrichtungsleiterin Katharina-Ava Hübner. Aber diesmal war’s etwas Besonderes. „Egal, welches Thema die vorherigen Projekte hatten, letztlich spielte immer Oldenburg eine Rolle.“ Das liege auch daran, weil sich in Kita und Krippe viele verschiedene Kulturen versammelten, vermutet Hübner und zählt als Beispiele für andere Nationen arabische Länder, Russland, China und die Kapverden auf. „Da ist der Vergleich immer wieder interessant.“ Auch der Titel „Mein, dein, unser Oldenburg“ stamme im Übrigen von den Kindern selber.

Obwohl räumlich von einander getrennt – die Krippe befindet sich in der Fröbelstraße – war man beim Projekt verbunden. Die 14 pädagogischen Mitarbeiterinnen wurden bei ihrer Arbeit in den Gruppen von Heike Rausch, Fachkraft für Sprachförderung, unterstützt. „Wir sind eine Sprachkita“, erklärt Hübner. In der Vorbereitung zu diesem Projekt seien unzählige Ideen gesammelt worden, die jeden einzelnen Bildungsbereich bedienten. Ob nun in der Musik, beim Rechnen, Basteln, Malen, bei der Ernährung oder der Bewegung: Es ging immer um Oldenburg.

Feste Größen an der Seite von Heike Rausch waren zwei Handpuppen: Lotte für die Kita-Kinder und ihr kleiner Bruder Nils für die Minis aus der Krippe. „Lotte und Nils sind nach Oldenburg gezogen und wollen ihr neues Zuhause kennenlernen“, beschreibt Katherina-Ava Hübner den Rahmen. Und so wurde nicht nur in den Gruppen ermittelt, wo jedes Kind wohnt. Die Kinder zogen auch bei Ausflügen kleine oder größere Kreise – je nach Alter.

Die 40 Vorschulkinder besuchten somit auch die Sehenswürdigkeit der Innenstadt, wie das Schloss oder die Lambertikirche, und sie waren begeistert vom Botanischen Garten. Die kleineren Kinder waren vorrangig in ihrem Wohnumfeld auf Tour. „Zu Fuß und mit dem Bus haben wir unsere Stadt erkundet. Kirchen in der Umgebung, Museen, die Apotheken, Supermärkte in der Nachbarschaft und die Kleingartenanlage Stadtfeld, waren einige unserer Ziele“, erzählt Katharina-Ava Hübner.

Die Stadtentdecker lernten so die Vielfalt der Angebote kennen, die „mein, dein, unser“ Oldenburg zu bieten hat. Zum Schluss waren sie fit für ein Oldenburg-Rätsel. Nun sind sie gespannt, wie ihre Eltern da abschneiden. Die werden nämlich bei der Projektpräsentation rätseln dürfen.

Die Stadtteilbewohner haben die Kinder am Dienstag schon überrascht. Zusammen mit selbst gebastelten Blumen haben sie den Erwachsenen „ein Lächeln in Oldenburg" geschenkt – auch ihre Idee.

Sogar Katharina-Ava Hübner und ihre Kolleginnen haben noch viel Neues über „ihr“ Oldenburg gelernt, sagen sie. Sie wollen ihr Wissen nun noch vertiefen: „Beim nächsten Betriebsausflug besichtigen wir das Schloss.“

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Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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