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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Direkter Draht zu Forschern im Pazifik

09.11.2016
NWZonline.de NWZonline 2016-11-09T15:53:55Z 280 158

Wissenschaft:
Direkter Draht zu Forschern im Pazifik

Oldenburg Die Wilhelmshavener Arbeitsgruppe „Meeresoberflächen“ des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres an der Universität Oldenburg unter der Leitung von Dr. Oliver Wurl befindet sich zurzeit mit dem Forschungsschiff Falkor auf Fahrt von Port Darwin (Australien) nach Guam im Südwestpazifik. Jetzt fand ein außergewöhnliches Bildtelefonat der Forscher mit Schülerinnen und Schülern des Neuen Gymnasiums Oldenburg statt.

Die AG „Na, Erde?“ mit 17 Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 5 bis 12 hatte in den Wochen zuvor mit ihrem Lehrerteam Ines Hauck-Gundelach und Dr. Bernhard Sturm ihren eigenen Fragenkatalog vorbereitet und intensiv geprobt. Dr. Wurl war bereits in dieser Phase eingebunden. Die Schüler konnten dann am Tag des Telefonats ihre Fragen eigenständig mit ihm klären.

Das Forschungsteam um Dr. Wurl begrüßte die AG aus der Schiffsbibliothek. Die Forscher wurden von dort auf die große elektronische Leinwand in einem Physikhörsaal des Neuen Gymnasiums projiziert. Die Schüler erfuhren bei Fragen an die Forschergruppe selbst, welche Nationen darin vertreten sind und dass die Arbeitssprache an Bord Englisch ist. Bei der anschließenden virtuellen Schiffstour wurden die Labore und Beprobungsgeräte vorgestellt. Als besondere Messgeräte für die Untersuchung von Meeresoberflächen nutzt die Arbeitsgruppe Drohnen mit Kameras und einen selbst entwickelten Katamaran zur Beprobung von dünnen Oberflächenschichten zur Untersuchung auf Kohlenstoffdioxid. Die teure Ausrüstung beeindruckte die Schüler sehr, insbesondere die lange Flugzeit der Messdrohne von bis zu 24 Stunden. So stellte Oliver (Jahrgang 9) später fest: „Die Forschungsergebnisse der weltweiten Meeresforschung werden uns allen helfen, das Klima der Erde zu schützen.“ Zum Schluss beantwortete der deutsche Kapitän auf der Brücke auf besonderen Wunsch der AG-Schüler Fragen zur Navigation des Schiffs. Die technische Betreuung der über eine Stunde dauernden Konferenzschaltung übernahmen in der Schule Mathias Karth und Josef Kempen.

Das Thema Meer hat bereits eine lange Tradition in der AG „Na, Erde?“. Die ersten gemeinsamen naturwissenschaftlichen Fragen wurden in diesem Themenbereich bereits 2010 auf einem Sommercamp im Sylter Wattenmeer bearbeitet. In weiteren Projekten folgten verschiedene Beprobungen und Untersuchungen in Küstengewässern des Nordwestens. 2015 veranstaltete die AG „Na, Erde?“ ihr Junior Science Café zum Thema „Kein Plastik Meer!?“ im Schlauen Haus. Zurzeit bereiten die Schüler ihr 4. Wissenschaftscafé vor, in dem auch das beschriebene Ereignis eine Rolle spielen wird.

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