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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Ein neuer Freund für Mogli

13.05.2015
NWZonline.de NWZonline 2015-07-20T21:39:43Z 280 158

Kinder:
Ein neuer Freund für Mogli

Oldenburg Wer kennt sie nicht, die Geschichte des kleinen Mogli und seines großen gut gelaunten Freundes Balu aus dem Dschungelbuch. Diese wunderbare Freundschaft ist gleichzeitig Namensgeber für das bundesweite Projekt „Balu und Du“, das seit acht Jahren in Oldenburg im Kinderschutz-Zentrum stattfindet und gleichzeitig von der Universität Oldenburg sowie dem Präventionsrat unterstützt wird.

Grundidee des Projektes ist es, Freundschaften entstehen zu lassen zwischen Kindern und Studierenden der Oldenburger Universität. Diese Studenten, die als Mentoren fungieren und vom Kinderschutzzentrum vermittelt werden, sind Freund, Spielgefährte und Gesprächspartner – ebenso, wie Balu es für Mogli ist.

Die Studierenden/Balus treffen sich im Rahmen des Projektes ein Jahr lang einmal in der Woche mit ihrem Mogli. Gemeinsam unternehmen die beiden etwas. Vom Spielplatz bis zum Kino, vom Schwimmbad bis zum Museum, diese Zeit können die Balus und Moglis frei nach ihren Vorstellungen gestalten.

„Was die beiden unternehmen, ist eigentlich unwichtig“, erklärt Maike van’t Zet, Leiterin des Kinderschutz-Zentrums Oldenburg. „Wie im Dschungelbuch liegt der pädagogische Impuls in der gemeinsam verbrachten Zeit und den dabei geführten Gesprächen“.

Zudem konnten wissenschaftliche Untersuchungen eine bessere Konzentrationsfähigkeit, stärkere Unterrichtsbeteiligung und bessere Selbstorganisation und Alltagskompetenz bei den Grundschulkindern beobachten. Das Balu-Projekt hält aber auch für für die begleitenden Erwachsenen positive Erfahrungen und Erlebnisse bereit.

„Eine klassische Win-win-Situation für alle Beteiligten“, bestätigt Prof. Dr. Hildegard Müller-Kohlenberg, Gründerin des Projektes. Berechnungen zur Rendite des Sozialprojektes zeigen, dass jeder hier für Prävention investierte Euro vier- bis achtfach in die Gesellschaft zurückfließt.

Die beiden Lehramtsstudentinnen Jessica Pfeiffer und Melanie Inselmann betreuen ihre Moglis seit mehreren Monaten. Durch das Projekt haben sie nicht nur einen neuen Freund gewonnen, sondern können die ehrenamtliche Tätigkeit auch in ihre Studienleistungen einbringen. „Da der Anteil an weiblichen Studenten sehr hoch ist, suchen wir noch Männer, die sich am Projekt beteiligen wollen“, betont Petra Klarmann vom Kinderschutz-Zentrum.

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