• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Projekt: „Fair kann mehr“ soll Schule machen

26.01.2012

OLDENBURG Konflikte zwischen Schülern und Lehrern, Streitigkeiten auf dem Schulhof oder gar Gewaltanwendungen unter Schulkameraden – das soll an den Oldenburger Lehranstalten schon im Keim erstickt werden. Um etwaige Szenarien zu unterbinden, setzen drei Oldenburger Schulen und der Präventionsrat ihre Zusammenarbeit weiter fort. Am Mittwoch wurden in den Räumen des Präventionsrates am Schlossplatz die Vereinbarungsverträge unterschrieben, die eine verbindliche Zusammenarbeit in dem Projekt „Fair kann mehr“ garantieren. Zudem überreichte Markus Fettback, Filialleiter der Sparda Bank Münster in Oldenburg Ulrike Heinrichs, stellvertretende Vorsitzende des Präventionsrates, einen Scheck in Höhe von 3000 Euro. Regionale Unternehmen unterstützen das Projekt, das seit 2004 läuft, mit ihren Spenden.

Bei „Fair kann mehr“ wird durch Schulmediation Gewalt vorgebeugt und Konflikte von Dritten gelöst. Alle Beteiligten waren sich einig, wie aktuell das Thema an den Schulen ist. So berichtete Wolfgang Schoedel, Leiter des GAG, dass es seit 2009 an seiner Schule keine Disziplinarkonferenz mehr gegeben habe: „Der Einsatz von Lehrern als ausgebildete Streitschlichter, der durch das Projekt möglich ist, entlastet die Situation ungemein.“ Paul-Willem Schläfke, Leiter der Oberschule Alexanderstraße, betonte, dass die Gewaltprävention immer wichtiger werde. „Häufig wird das zu Hause nicht genug thematisiert, deswegen müssen wir als Schule die Kinder unterstützen“, so Schläfke.

An der Grundschule in Krusenbusch werden Kinder schon im dritten Schuljahr als Streitschlichter geschult, damit sie in der vierten Stufe – mit Mützen gekennzeichnet – als Vermittler agieren können. „Sie sind unheimlich respektiert. Das System klappt hervorragend“, sagte Leiterin Cordula Seeber.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Ulrike Heinrichs betonte, dass der Präventionsrat weiter Konzepte zur Koordination der Schulmediation entwerfen werde. „Schülerparlament oder Patenschaften sind da nur zwei Möglichkeiten.“

Das Konzept für das Projekt „Fair kann mehr“ wurde 2002 in Zusammenarbeit des Präventionsrates Oldenburg, der Mediationsstelle Brückenschlag und dem Verein Konfliktschlichtung entworfen.

Seit dem Jahr 2004 wird mit dem Projekt eine nachhaltige Weiterentwicklung der Schulmediation umgesetzt. Die Mediation steht als Oberbegriff für Streitschlichtung und den Einsatz von Konfliktlotsen.

Der Präventionsrat fördert damit die Ausbildung von Lehrern, und auch Schülern, bei einem Konflikt gezielt vermitteln zu können.

Seit Beginn der Umsetzung unterstützen regionale Unternehmen, die Patenschaften übernehmen, die Umsetzung dieser gewaltpräventiven Mediation mit Spenden.

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2033
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.