• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

GEO-Gemeinschaft in Feierlaune

26.07.2014

Oldenburg Mit einem schönen Festakt – bereichert durch viel Musik, dicker Jubiläums-Torte und einem bunten Schulfest hat das Gymnasium Eversten am Freitag sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Schulleiter Andreas Jacob, der vor einem Jahr auf Günther Hoyndorff an die Spitze des GEO folgte, sagte: „Wir haben so viel Lob und so viel Wertschätzung bekommen. Das geht runter wie Öl. Es ist toll zu sehen, wie das GEO in Oldenburg dasteht. Zu danken ist das der Teamarbeit und der Leistungsbereitschaft.“

Im Dienste der Jugend

Das hatte vor wenigen Jahren auch die Schulinspektion so gesehen: Lehrerhandeln, Beratungssystem, Schulleben, Schulklima – alles top.

In diesen Kontext passten die Inselsportfeste mit allen Schülern auf Wangerooge, die der Schulgemeinschaft gut täten, sagte Dagmar Sachse. Die Bilanz der Dezernentin: „Das GEO kann stolz auf seine Vergangenheit sein – und es kann zuversichtlich in die Zukunft sehen.“

Für „erfolgreiche 50 Jahre in den Diensten der Jugend“ gratulierte der Leitende Regierungsschuldirektor Bert Märkl von der Landesschulbehörde. Märkl ermunterte, sich weiterhin auf das Wesentliche zu konzentrieren: „Das Gymnasium sorgt für eine breite und vertiefte Allgemeinbildung, die Studierfähigkeit, wissenschafts-propädeutisches Arbeiten, und es ermöglicht nach Neigung der Schüler individuelle Schwerpunktbildungen“. Gute Schulen wie das GEO ließen sich messen an „Leitungskompetenz, Sozialkompetenz und Sachkompetenz – mit Lehrkräften als fachlichen und menschlichen Vorbildern“. Es gehe aber auch darum, Platz zu lassen, um viele andere Dinge zu genießen. „Die Schule ist nur ein überschaubar kleiner Teil des Lebens.“

Als Sprecher der Gymnasien erinnerte Günter Tillmann (Herbartgymnasium) an die Vorreiterrolle als Ganztagsgymnasium, an das enorme AG-Angebot und die zahlreichen Kooperationspartner. Tillmann: „Das Gymnasium Eversten genießt einen sehr guten Ruf.“ Es sei „keine Tretmühle“, übe „Toleranz im alltäglichen Miteinander“ und ermögliche seinen Schülern, „ihren Lebensweg in immer komplizierteren Lebensbezügen zu schaffen“.

Starkes Sport-Profil

Unter großem Beifall sagte die Personalratsvorsitzende Bärbel Kip, wenn es noch Wünsche gebe, dann seien es die, „wieder mehr Muße zum Unterrichten zu haben, zum Entwickeln, zum Überdenken und Erproben“. Die Arbeitszeiterhöhung sei hier kontraproduktiv. Für die Elternvertretung lobte Heidi Drefs die „sich stetig verbessernde Kommunikation mit der Schule“. Sie erinnerte an Themen wie Unterrichtsversorgung, Ausfall, Klassenfahrten und Präventionsmaßnahmen. Die Schüler selbst dankten für den netten Umgang miteinander und für viele Neuerungen wie das „Sleep-in“ oder den SV-Tag. Ein Vertreter: „Wir sind stolz auf und glücklich über unsere Schule.“

Der ehemalige GEO-Schüler und heutige GEO-Lehrer Borchard Meyer-Renschhausen erinnerte an den Start der Schule – damals als Eversten-Abteilung von Hindenburgschule und Cäcilienschule am Waffenplatz, dann 1967 mit dem Einzug in das neue Gebäude in Eversten, an den ersten gemeinsamen Unterricht von Jungen und Mädchen. Er erinnerte auch an den entspannten Umgang mit antiautoritären Vorstößen der Schüler, an die Zeit des ,Schülerbergs’ mit zeitweise acht Parallelklassen, die lange Alleinstellung als Sportschule, die Zerreißprobe zur Zeit des Radikalenerlasses wegen des Berufsverbots für eine Lehrerin, Nepalhilfe, Ganztagskonzept und die gute Resonanz auf den Spanisch-Start. Meyer-Renschhausen: „Das Kollegium des GEO war von Anfang an beseelt, etwas Neues zu schaffen. Dabei bildete sich ein Gemeinschaftsgeist heraus, der uns bis heute prägt.“

So hatte es auch der frühere Leiter Günther Hoyndorff beschrieben: „Das Besondere hier ist die Teamfähigkeit bei Lehrern, Schülern und Eltern, hinzu kommen Kreativität und Kompetenz.“ Mit 50 Jahren zeige das GEO keine Alterserscheinungen: „Eine Schule kann mit dem Alter immer jünger werden, wenn sie sich bewegt.“
Vorgelegt haben Wiebke Unverzagt und Egbert Wittjen vom GEO am Freitag das dicke neue Jahrbuch mit Chronik „50 Jahre GEO“ (7 Euro).


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-oldenburg 
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2110
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.