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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Grabsteine für Kriegsopfer

16.11.2013

Oldenburg Die Erinnerung an die 55 russischen Kriegsgefangenen, die während der NS-Zeit auf dem Jüdischen Friedhof an der Dedestraße in einem Massengrab verscharrt wurden (NWZ  berichtete), soll intensiviert werden. Die Stadt bestätigte, dass man die Forschungen des Historikers Holger Frerichs, die den unbekannten Toten ihre Anonymität nahmen, prüfen und danach die Gräberlisten ändern werde. Außerdem sei zu prüfen, „ob die Grablagen der beigesetzten Kriegsgefangen zu ermitteln sind“, erklärte Stadtsprecher Andreas van Hooven. Danach sei zu entscheiden, ob jedes Grab ein Grabzeichen erhalte. Bislang gibt es einen allgemein gehalten Hinweisstein auf dem Massengrab.

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