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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Groß und Klein ab ins Beet

25.11.2015

Bümmerstede /Kreyenbrück Gartenarbeit macht Spaß – in der Gruppe sowieso. Diese Erfahrung machten Oldenburger Kinder bei zwei unterschiedlichen Aktionstagen. Beiden gemein war die Erkenntnis, dass große und kleine Leute im Team viel leisten. Dass es eigentlich ganz toll ist, sich mal die Hände dreckig zu machen. Dass man zum Schluss zufrieden auf sein Gemeinschaftswerk blickt und dass es nun spannend wird: das Warten auf das, was da heranwächst.

Begeisterung für Natur und Umwelt zu wecken, sie auf erlebnisreiche und spielerische Art näher zu bringen und so einen Grundstein für umweltgerechtes Handeln zu legen, ist ein zentrales Anliegen des Vereins Natur-Netz Niedersachsen, ein Zusammenschluss niedersächsischer Natur- und Umweltstiftungen. Zum dritten Mal hatte er landesweit zur praktischen Naturschutzwoche für Kinder und Jugendliche aufgerufen. Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung unterstützte diese Naturschutzeinsätze mit insgesamt rund 110 000 €Euro.

Der Förderverein der Kindertagesstätte Hoikenweg (Träger ist der KiB, Kindertagesstätten- und Beratungs-Verband) hatte sich sofort dafür beworben und bekam den Zuschlag. Mit 2800 Euro wurde der Aktionstag rund um die Kita gefördert. Tatkräftig beteiligten sich auch die Siedlergemeinschaft Bümmersteder Tredde im Verband Wohneigentum Niedersachsen.

„Die Zusammenarbeit war ein voller Erfolg“, sagt Claudia Eisenheim vom Förderverein der Kita. „In nur einem Tag ist es uns gelungen, den Vorgarten mit den Kindern komplett neu zu gestalten. Er ist jetzt wirklich schön – für Mensch und Tier.“ Und das wurde alles gemacht: Es wurde eine Hecke gepflanzt, Blumenzwiebeln vergraben und Pflanzen gesetzt. Auch eine kleine Insektenwiese mit entsprechendem Hotel hat nun seinen Platz. Im Garten entstand zusätzlich noch ein Obstparadies mit Obstbäumen und Büschen. Einige Kinder haben im Werkraum einen Nistkasten und ein Futterhäuschen zusammengebaut und gestaltet, andere „kochten“ den Vögeln in der Küche leckeres Fettfutter. Zu guter Letzt bekam das Grundstück nach all den Jahren auch endlich eine Hausnummer.

Ab in den Garten hieß es auch für Kinder der Grundschule Klingenbergstraße und deren Eltern. Für die Schülerinnen und Schüler der Umwelt-Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Lehrerin Jenny Richter ist Gartenarbeit nicht neu. Einmal in der Woche kümmern sich die Dritt- und Viertklässler um die Beete des Schulgartens. Doch diesmal brauchten sie Hilfe, denn es mussten 50 Sträucher in den Boden gebracht werden. „Wir haben fleißige Eltern. Sie waren sofort zur Stelle“ lobt Jenny Richter. Ebenfalls dabei war Uwe Grimme, Lehrer vom Regionalen Umweltbildungszentrum (Ruz).

Hier wurde ebenfalls an Mensch und Tier gedacht, denn bei den Pflanzen handelt es sich um 25 Sträucher mit Beeren für Vögel (gespendet von der Naturschutzjugend) sowie 25 Sträucher mit Beeren für die Kinder (gespendet von Gartenland Vogt). „Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeere und auch Kiwi“, zählt Jenny Richter auf. Mit Feuereifer wurde gepflanzt. Und nun hoffen die Hobbygärtner für nächstes Jahr auf eine üppige Ernte.

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