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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Kinderspiel wie auf einer Insel

19.09.2019

Haarentor Es ist hier ein bisschen wie auf einer Insel: Nur über einen Fußweg von der Von-Kobbe-Straße aus ist der Waldorfkindergarten Pusteblume (Schützenweg 25a) zu erreichen. Hinter der Haarentorschule hat der Kindergarten hier seinen Standort. Schon seit 25 Jahren. Ein Grund also für ein Jubiläumsfest.

Alle ehemaligen und aktuellen Kindergarten-Familien sowie Freundinnen und Freunde der „Pusteblume“ sind für Samstag, 21. September, eingeladen. Zwischen 14.30 und 17.30 Uhr wird ein Programm angeboten, das ein kleines Festkomitee auf die Beine gestellt hat. Kinder und Eltern, aber auch Ehemalige aus dem Kindergartenteam sowie Freunde der Einrichtung waren beteiligt. Neben Kaffee und Kuchen wird es eine offene Bühne für musikalische Darbietungen, einen Verkaufsstand für Selbstgemachtes und Spielmöglichkeiten für die Kinder geben.

Im Jahr 1994 bezog der Waldorfkindergarten sein damals neues Gebäude. Es liegt auf einem idyllisch eingewachsenen Gelände und hat in den vergangenen 25 Jahren etwa 350 Kindern zwischen drei und sechs Jahren ein Kindergarten-Zuhause geboten. Familien, deren Kinder den Waldorfkindergarten Pusteblume besucht haben, bezeichnen ihn gerne als eine Insel, wo Kinder noch spielende Kinder sein dürfen.

Das freie Spiel draußen und drinnen ohne eine Menge an Spielzeug gehört zum naturnahen Konzept der Waldorfpädagogik. So findet man die Kinder am Mittag beim Abholen oft matschverschmiert in tiefen Löchern grabend, auf Bäumen kletternd, Wasser pumpend oder Edelstein suchend im Sandkasten wieder oder man sucht sie hinter den Büschen, wo sie auch mal unbeobachtet spielen können. Eltern wundern sich oft, dass es in dem Kindergarten mit seinen gut 40 Kindern und sechs festangestellten Erzieherinnen stets so ruhig zugeht, ganz gleich zu welcher Tageszeit.

Die Kindergartenteam schreibt das vor allem dem festen Rhythmus mit seinen Ritualen zu, die den Kindern Sicherheit und Ruhe vermitteln. Katrin Kuck, die den Kindergarten seit 25 Jahren leitet, erklärt: „Bei uns finden Kinder einen Rhythmus, der wie das Ein- und Ausatmen ist: Zeiten des freien Spiels wechseln sich mit Zeiten des angeleiteten Spiels und den gemeinsamen Mahlzeiten ab. So entstehen keine langen Phasen, in denen die Kinder in der sozialen Interaktion alleine gelassen werden, was für viele Kinder in dem Alter eine Überforderung darstellen kann.“

Wie es früher war und heute ist, darüber kann man sich am Samstag mit den ehemaligen Kindern, die heute erwachsen sind, austauschen. Ansonsten gibt es jede Menge zum Spielen auf der „Insel“.

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