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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Leukämie: Helfen steht bei der VHS im Kursangebot

16.12.2011

OLDENBURG Die Motivation ist bei allen gleich – sie wollen anderen Menschen helfen, ihnen möglicherweise sogar das Leben retten. „Mit einer Stammzellenspende zur Gesundheit eines Menschen beitragen“, bringt es Andrea Meyer zu Natrup auf den Punkt. Mit ihr zusammen haben am Mittwochabend 40 Menschen bei der Volkshochschule an der Karlstraße einen Abstrich von ihrer Mundschleimhaut abgegeben.

Die VHS hatte gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei zur Typisierung aufgerufen. Sie setzte den Schlusspunkt unter eine Aktion, die unter dem Motto „Jeder zählt“ stand. Drei Monate lang hatten VHS und DKMS eine Kunstlotterie organisiert, Kekse verkauft sowie Spenden gesammelt, um die Typisierungsaktion zu finanzieren. 2245 Euro kamen zusammen. Das Geld reichte aus, um die 40 am Mittwochabend abgegeben Proben untersuchen zu lassen. 50 Euro kostet das pro Probe“, weiß Anna Drosdowska. „Alle 45 Minuten erkrankt ein Mensch an Leukämie in Deutschland – das sind mehr als 10 000 Menschen pro Jahr“, sagt sie. Die Kulturwissenschaftlerin arbeitet bei der VHS Oldenburg und hat über einen Auftrag beruflich mit dem regionalen DKMS-Stützpunkt Kontakt bekommen.

Zur Lotterie hatten elf Oldenburger Künstler Fotografien, Grafiken und Skulpturen im Wert von 3000 Euro zur Verfügung gestellt. Beteiligt daran hatten sich Aliaa Abou Khaddour, Dieter Borowski, Volker Holte, Gisbert Kleinhalz, Thea Koch-Giebel, Andreas Letzel, Anke Otto, Renate Ruck, Wilfried Vogel, Natascha Walenwein und Anja Wockenfuß.

Anna Drosdowska hatte gemeinsam mit Heinrich Schrand vom regionalen DKMS-Stützpunkt die Typisierungskampagne in der VHS organisiert. Mit dem Ergebnis ist sie sehr zufrieden. Viele nutzten eine Pause in ihren Kursen, um einen Abstrich machen zu lassen.

Das Besondere an dieser Typisierungsaktion: Sie galt nicht einem persönlich bekannten Erkrankten. Wie beispielsweise dem mittlerweile verstorbenen Mike Schnase. Mitte April 2007 hatten sich 4326 Menschen im Neuen Gymnasium für den Oldenburger registrieren lassen.

Auch wenn dabei für Mike kein genetischer Zwilling gefunden wurde, unter den registrierten Oldenburgerinnen und Oldenburgern fanden sich mehrere, die mit ihren Stammzellen das Leben eines anderen Menschen retten konnten – weltweit.

 @ Mehr Infos unter http://www.dkms.de

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Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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