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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Oldenburger Schüler helfen Kindern in Kobanê

02.03.2016

Oldenburg Die Schlacht hielt die Welt in Atem: Im Herbst 2014 kämpften die Kurden-Miliz YPG und der so genannte Islamische Staat (IS) um die syrisch-kurdische Grenzstadt Kobanê – Viertel um Viertel, Gasse um Gasse, Haus um Haus. Rund um den Globus wurde Kobanê zum Symbol für das Ringen zwischen Gut und Böse.

Kobanê konnte erfolgreich gegen die IS-Angriffe verteidigt werden. Anfang vergangenen Jahres waren bereits zwei Drittel der Bevölkerung wieder in die zerstörte Stadt und die umliegenden Dörfer zurückgekehrt. Im September 2015 konnte in sieben von 15 Schulen der Betrieb wieder aufgenommen werden. Einen Beitrag dazu haben die IGS Helene-Lange-Schule und die Oberschule Eversten geleistet. Ihr gemeinsames Projekt „Schulen gegen Rassismus“, bei dem im Vorjahr durch einen Spendenlauf 18.000 Euro zusammengekommen waren, ermöglichte die Fertigstellung zweier Schulen. Nachdem die beiden Oldenburger Schulen einen Brief des Komitees für den Wiederaufbau in Kobanê und zahlreiche Fotos erhalten haben, wollen sie nun ihr Solidaritätsprojekt fortsetzen und eine Schulpartnerschaft mit den unterstützten Schulen starten.

Die diesjährigen Aktivitäten wollen sie mit der Fotoausstellung „Back to Rojava“ der Hilfsorganisation „Medico international“ einleiten. Die Bilderschau gibt einen beeindruckenden Einblick in die aktuelle Lebenswelt der Menschen in der Region Rojava, kündigen die Projektkoordinatoren Christian Katz (IGS) und Birgit Zwikirsch (OBS) an. Innerhalb der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ vom 10. bis 23. März 2016 zeigen die Projektgruppen beider Schulen die Ausstellung im Oldenburgischen Staatstheater. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Dokumentation des schulischen Solidaritätsprojekts.

Die Eröffnung findet am Donnerstag, 10. März, ab 16 Uhr im Foyer des Staatstheaters statt. Nach einer Vorstellung des Projekts durch Schüler beider Schulen will Meike Nack über die aktuelle Situation in Kobanê berichten. Sie ist gebürtige Oldenburgerin und lebt seit gut einem Jahr in der syrisch-kurdischen Selbstverwaltungsregion Rojava. Sie kennt Kobanê durch ihre aktuelle Arbeit in einer Stiftung zur Unterstützung von Frauen und Kindern in der syrischen Grenzregion zur Türkei. Der in Oldenburg lebende kurdische Dichter Xebat Shakir wird Gedichte vortragen, deren Inhalt in deutscher Sprache zusammengefasst wird. Shakir kam vor fast 30 Jahren als Flüchtling mit seiner Familie aus dem heutigen Kanton Cizirê in Rojava nach Deutschland. Ergänzt wird das Programm von einer kurdischen Tanzgruppe.

Die Projektgruppen „Schule ohne Rassismus“ werben für eine Beteiligung weiterer Schulen am Kobanê-Wiederaufbau und um eine finanzielle Unterstützung durch die Ausstellungsbesucher. Für September planen die Oberschule Eversten und die Helene-Lange-Schule einen weiteren Spendenlauf im Eversten Holz.
Die Ausstellung kann nach der Eröffnung am 10. März täglich während der Öffnungszeiten der Theaterkasse (montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 10 bis 13 Uhr) und während der Theatervorstellungen besucht werden.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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