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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

PROJEKT: Hilfe für bessere Integration

30.03.2009

OLDENBURG „Bildung für alle“, so lautet das Motto, unter dem die 25 angehenden Bildungspaten künftig Schüler der 3. und 4. Klasse betreuen werden. Jeder von ihnen ist Pate für ein Kind im Alter von acht bis elf Jahren.

Die Ehrenamtlichen helfen den Kindern dabei nicht nur bei den Hausaufgaben. Vielmehr begleiten sie den Bildungsweg allgemein und unternehmen in ihrer Freizeit etwas mit den Kindern.

Zwar richtet sich das Projekt nicht ausschließlich an Kinder mit Migrationshintergrund, diese stehen in der Anfangsphase jedoch im Vordergrund. Rund 20 Prozent der Oldenburger Kinder haben ausländische Wurzeln. Häufig schaffen sie es nicht auf ein Gymnasium. Anlass für Ayca Polat, Integrationsbeauftragte der Stadt, das Projekt ins Leben zu rufen. Vorbild sind vergleichbare Projekte in anderen Städten.

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Die städtische Freiwilligenagentur „Ehrensache“ bringt ihre Erfahrung aus einem bestehenden Jobpaten-Projekt ein. Die Volkshochschule ist für die vom Land Niedersachsen getragene Qualifizierung der Bildungspaten zuständig. Mit 5000 Euro jährlich unterstützt die Stadt das Projekt zusätzlich.

Oberbürgermeister Gerd Schwandner hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen. Er wünscht sich eine grundsätzliche Neuausrichtung der Integrationspolitik: Dazu möchte er den Fokus auf das kulturelle Potenzial und die speziellen Fähigkeiten legen. Dafür brauche man Vorbilder, so Schwandner.

Den Kindern solch ein Vorbild sein möchte Jan Bohlen. Der Kaufmann ist in einem privilegierten Haushalt aufgewachsen. Nun möchte er etwas zurückgeben. „Man muss nicht immer 500 Euro nach Afrika schicken, um Menschen zu helfen“, sagt der 28-Jährige. Zudem erhofft er sich über die Patenschaft Einblick in andere Kulturen.

Mit Broschüren auf Türkisch, Arabisch, Russisch und Kurdisch möchte Ayca Polat die Eltern auf das Projekt aufmerksam machen. Zudem plant sie Veranstaltungen in den Schulen. „Klar sind einige Eltern skeptisch“, sagt sie. Viele seien aber froh, wenn sie Unterstützung bekämen.

Wer sich für das Projekt interessiert, erhält weitere Infos bei Ayca Polat, Tel. 235-32 33, und Gabriela Kaboth-Freytag, Agentur Ehrensache, Tel. 235-20 20.

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