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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Messe: Jugendliche zeigen sich „Total Sozial“

06.02.2017

Oldenburg „Bevor ich nach dem Abitur ein Studium oder eine Ausbildung beginne, möchte ich gern etwas Praktisches machen“, erzählt Nicholas Klatte (17), „außerdem brauche ich noch Zeit und Anreize, um mich für einen Berufsweg zu entscheiden“.

Dass sich seit über 50 Jahren viele Jugendliche und junge Erwachsene dazu entscheiden, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren, hat viele Gründe. Sie können sich hier – ebenso wie im Bundesfreiwilligendienst (BFD) – für die Gesellschaft einsetzen, neue Erfahrungen sammeln und ihre Biografie bereichern. Über die Möglichkeiten des sozialen Engagements informierte die Messe „Total Sozial“ am Samstag zum fünften Mal im AOK-Gesundheitszentrum in Oldenburg. Dabei präsentierten verschiedene Einrichtungen ihr Angebot an FSJ- und BFD-Stellen.

So auch Lea Schlüter, Melanie Scholl und Noah Janke vom Deutschen Roten Kreuz. Janke macht derzeit selbst ein FSJ in einer Jugendfreizeitstätte und betreut dort Kinder und Jugendliche, zum Beispiel beim Sport oder beim gemeinsamen Kochen. „Abends sitzen wir manchmal auch ganz locker mit den Älteren zusammen und besprechen, was diese so bewegt. Beziehungsprobleme stehen dabei sehr häufig auf der Tagesordnung“, lacht er.

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Lea Schlüter macht eine Ausbildung als Krankenschwester. Dafür entschieden hat sie sich aufgrund ihrer Zeit als FSJlerin im Patiententransportdienst des Klinikums Oldenburg. Im „PTD“ holte sie die Patienten auf ihren Stationen ab und brachte sie zu Untersuchungen und Operationen. „Da läuft man mitunter zwanzig Kilometer am Tag“, erzählt sie, „aber es lohnt sich: Ich bin mit so vielen unterschiedlichen Menschen in Berührung gekommen und habe eine große Bandbreite an Krankheiten kennengelernt. Das hat mich fasziniert und deswegen habe ich mich für meine jetzige Ausbildung entschieden.“

Auch Tjark Eggers (18) interessiert sich für ein FSJ beim Deutschen Roten Kreuz. „Die Ausführungen von Noah Janke und Lea Schlüter haben mir auf jeden Fall bestätigt, dass ich mich nach der Schule sozial engagieren möchte“, sagt er.

Auf die Mithilfe sozial engagierter Freiwilliger sind auch die Malteser angewiesen. Robert Bojanowski, Stadtgeschäftsführer der Malteser und Leiter der Ausbildung und Notfallvorsorge, erklärt: „Seit es den Zivildienst nicht mehr gibt, müssen wir aktiv FSJler werben. Schließlich fällt der Bedarf an solchen Kräften nicht weg. Daher werden die Freiwilligen bei uns auch als vollwertige Mitarbeiter behandelt.“

Die möglichen Aufgabenfelder als FSJler bei den Maltesern sind dabei breit gefächert: Vom Krankentransport und Rettungsdienst über Erste-Hilfe-Ausbildung, Hausnotruf und Fahrdienst bis zum Katastrophenschutz ist alles dabei.

AOK-Sprecherin Martina Renner zeigt sich mit den über 600 Besuchern der „Total Sozial“ sehr zufrieden: „Als Gesundheitskasse ist es uns wichtig, dass sich junge Menschen sozial engagieren. Es ist toll, dass das Angebot, ein FSJ zu machen, von so vielen angenommen wird.“

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